Plattform „School to go“ für Lernangebote

Als am 13. März 2020 die Brandenburger Landesregierung die Schließung der Schulen ab dem 18.03.2020 verkündete, stellten sich die Lehrerinnen und Lehrer und die Eltern die Frage, wie soll das gehen: Unterricht zuhause? Lehrerinnen und Lehrer und auch Eltern sind dabei sehr kreativ geworden.

So nutzen viele die im Haushalt vorhandenen digitalen Endgeräte, wie Computer, Tablet oder Smartphone. Doch mit welchen Inhalten sollten diese „gefüttert“ werden?Im Netz gibt es eine Vielzahl an Apps und Plattformen. Eine davon ist die Webseite „School to go“ für Schüler, Lehrer und Eltern, die ein Überblicksportal für verschiedene Lernangebote ist. Auf der im Stil eines Social-Media-Feeds aufbereiteten Seite finden sich Verweise auf diverse Lern-Angebote. Über einen Filter können User spezielle Angebote für verschiedene Klassen und Fächer wie Deutsch, Fremdsprachen oder MINT finden.

„School to go“ ist eine gemeinsame Initiative des Forschungsinstituts Bildung Digital (FoBiD) an der Universität des Saarlandes, geleitet von Prof. Dr. Julia Knopf, und der DFKI-Forschungsgruppe Smart Enterprise Engineering an der Universität Osnabrück (Niedersachsen), geleitet von Prof. Dr. Oliver Thomas.

Hier der Link zur Plattform: https://schooltogo.de/

Mitgliederbrief zu Corona

Sehr geehrte BPV-Mitglieder, liebe Kolleginnen und Kollegen,

aufgrund der aktuellen Lage fand gestern ein Krisengespräch zwischen Bildungsministerin Ernst und Vertretern der GEW, des BPV und des BLV statt.

Dabei wurde das MBJS aufgefordert die Regelungen des RS 10/20 zu korrigieren bzw. einzelne Anweisungen zurückzunehmen. Insbesondere die Nr. 2b, wonach die Dienstpflichten grundsätzlich in der Schule zu erledigen sind, wurde durch uns beanstandetet. Im Gespräch bestand Konsens, das dies den Bemühungen, soziale Kontakte zu minimieren, entgegensteht. Die Ministerin versprach, diese Anweisung zu konkretisieren bzw. abzuändern. Unter den Hinweisen des Rundschreibens zu 2b wurde auch die Empfehlung gegeben, die unterrichtsfreie Zeit für schulinterne Fortbildungen über das BUSS zu nutzen. Diese Passage soll ebenfalls zurückgenommen werden.

Aufgrund vieler Beschwerden, die diesbezüglich bei uns eingegangen sind, hat der BPV sich gestern Abend noch mit einem Brief an die Ministerin gewandt.

Bisher jedoch hat das Ministerium nicht reagiert, was wir als sehr fahrlässig ansehen. Die Kolleginnen und Kollegen, die ab morgen in der Schule ihre Präsenzzeit „absitzen“ sollen, können vor Ort aufgrund fehlender Materialien und Technik nicht effektiv an den Aufgabenstellungen für den Fernunterricht arbeiten. Im Gegenteil: Durch ihre gemeinsame Anwesenheit kommt es zu vermeidbaren Kontakten und eventuell vorhandene Coronaviren haben eine gute Möglichkeit sich gleichmäßig unter den Anwesenden zu verteilen.

Es gibt einige SchulleiterInnen, die entgegen der Anweisung der Präsenzzeit aus dem Rundschreiben 10/20 ihre KollegInnen von zuhause aus arbeiten lassen. Denen danken wir.

Ungeklärt ist noch, wie der Schulbetrieb für Förderschulen mit dem Schwerpunkt „geistige Entwicklung“ organisiert wird. Hier ist laut Rundschreiben der Unterrichtsbetrieb zu sichern. Eine Umstellung auf Ferienbetrieb ist nach Aussagen des MBJS nicht möglich, da dann die Betreuung durch andere Träger zu erfolgen hat. An einer Lösung wird gearbeitet.

Des Weiteren gibt es in einigen Kommunen Überlegungen, den Hortbetrieb teilweise durch Lehrkräfte absichern zu lassen. Dazu sind Sie nicht verpflichtet, können sich aber freiwillig breiterklären.

Für die Durchführung der Abiturprüfungen und der Prüfungen zum mittleren Schulabschluss hofft man, dass diese zu den regulären Terminen stattfinden können. Man denkt aber auch über die Verlegung auf die Nachschreibetermine nach. Es sollen voraussichtlich die Schüler entscheiden, zu welchen Terminen sie sich optimal vorbereitet fühlen. Sollten die Prüfungen verschoben werden müssen, dann werden zunächst die Nachschreibetermine zu regulären Terminen. Neue Nachschreibetermine werden dann bekanntgegeben.

Bitte gehen Sie davon aus, dass auch nach Ostern noch nicht mit einem regulären Schulbetrieb zu rechnen ist. Versuchen Sie lösungsorientiert den Spagat zwischen Dienstpflichten und Eigenschutz hinzubekommen. Ebenso gilt für Lehrkräfte kein besonderer Status, so dass bspw. auch kein Anspruch auf Notfallbetreuung für Ihre Kinder besteht.

Bleiben Sie gesund!

Für Fragen stehen wir Ihnen auf den gewohnten Kontakten zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

 

Hartmut Stäker


Aktualisierung: Unmittelbar nach Versenden der Mitgliederinfo hat das MBJS Ergänzungen zum Rundschreiben 10/20 erlassen, die die in der Info angesprochenen Punkte lösen bzw. entschärfen. Wir bitten, diese zur Kenntnis zu nehmen. Diese Ergänzungen stehen hier zum Download bereit:

Ausstellung „Deine Anne. Ein Mädchen schreibt Geschichte“

Anlässlich des 75. Todestages von Anne Frank in diesem Jahr holen die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, der Filmpark Babelsberg und das Anne Frank Zentrum Berlin die Wanderausstellung „Deine Anne. Ein Mädchen schreibt Geschichte“ des Anne Frank Zentrums vom 10.08. bis zum 28.08.2020 in den Filmpark Babelsberg/Caligari Halle (Marlene-Dietrich-Allee 9, 14482 Potsdam) nach Potsdam.

Wir laden Sie und Ihre Schülerinnen und Schüler herzlich ein, die Ausstellung zu besuchen!

Außerdem suchen wir engagierte Schülerinnen und Schüler ab 15 Jahren, die sich im Rahmen der Ausstellung in einem zweitägigen Seminar zu AusstellungsbegleiterInnen ausbilden lassen und anschließend andere Schulklassen durch die Ausstellung führen.

Hier finden Sie alle wichtigen Informationen zur Ausstellung und einen Flyer.
Zögern Sie nicht, bei Fragen direkt anzurufen oder schreiben Sie eine Email!
Kontakt: Martin Fischer, Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit,
Tel.: +49 331 7019-287 / Martin.Fischer@freiheit.org

EVeLaB – Schulische Ernährungs- und Verbraucherbildung

Die Universität Potsdam bietet im 2.-3. Quartal 2020 erneut kostenfreie Fortbildungsworkshops für interessierte Lehrkräfte zum Thema schulische Ernährungs- und Verbraucherbildung an.

Durchgeführt werden zwölf thematisch unterschiedliche Workshops. Die Teilnehmenden werden hierbei im Selbsterfahrungsformat das gesamte Unterrichtsmaterial als Lernende ausprobieren und erhalten ergänzend dazu fundiertes Fachwissen. Die Fortbildung trägt damit maßgeblich zur Qualifizierung der Lehrkräfte für die Erfordernisse des neuen Rahmenlehrplans Teil B bei. Am Ende der Fortbildung erhalten alle teilnehmenden Schulen das entwickelte Unterrichtsmaterial. Pro Schule sollten bis zu drei Lehrkräfte jeglicher Fachrichtungen an den Workshops teilnehmen. Entsprechend des Fortbildungskonzepts ist die Teilnahme an drei Workshops pro Lehrkraft vorgesehen (Dauer: ca. drei Stunden pro Workshop). Unter Berücksichtigung der individuellen Leistungsgrenzen der Schulen wird von der Teilnahme einer Lehrkraft pro Schule am jeweiligen Themenworkshop ausgegangen. Eine thematische Doppelbelegung der Workshops ist daher nicht möglich.

EVeLaB ist ein vom Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg anerkanntes Ersatzangebot zur staatlichen Lehrkräftefortbildung. Daraus ergeben sich die Vorteile der Reisekostenerstattung für die Lehrkräfte, sowie deren Unterrichtsfreistellung für die Teilnahme an den Workshops.

Bisher nahmen fast 40 Schulen aus dem gesamten Land Brandenburg mit ca. 100 Lehrkräften an dem vom MSGIV (Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz) geförderten Programm zur Stärkung der Ernährungs- und Verbraucherbildung in Schulen teil.

Für die nächste Durchführungsrunde können sich nun wieder interessierte Lehrkräfte aller Fachrichtungen und aller Schulformen unter https://evelabildung.wordpress.com/bewerbung/ bewerben.

Bewerbungsschluss ist am 15.03.2020.

Bei Fragen zum Projekt stehen Ihnen die Ansprechpartner Frau Carolin Hammer (Lehrerin für Wirtschaft-Arbeit-Technik und Spanisch) und Herr Robert Löffler (Lehrer für Wirtschaft-Arbeit-Technik und Politische Bildung) sehr gern mit Rat und Tat zur Seite. Als Coaches im Projekt EVeLaB freuen sie sich darauf, die Kolleginnen und Kollegen in den Workshops zu sehen und diese weiter auf dem Gebiet der Ernährungs- und Verbraucherbildung qualifizieren zu dürfen. Kontakte über E-Mail: evelab@uni-potsdam.de oder Telefon: 0331-977 2261.

Studienförderwerk für Lehramtsstudierende

Gute Schulen brauchen gute Lehrkräfte! Hier setzt das Studienkolleg an. Das Stipendienprogramm wurde 2007 gemeinsam mit der Robert Bosch Stiftung ins Leben gerufen und unterstützt leistungsstarke, gesellschaftlich engagierte Lehramtsstudierende und -promovierende dabei, sich zu Schulgestalter*innen von morgen zu entwickeln. Es ist Teil der Begabtenförderung des Studienförderwerks Klaus Murmann. Rund 400 Lehramtsstudierende aus ganz Deutschland befinden sich in der Förderung.

Kern ist ein umfangreiches Bildungsangebot zur Schul- und Persönlichkeitsentwicklung. Ziel ist es, die professionelle pädagogische Haltung der künftigen Lehrkräfte zu stärken und damit die Schul- und Unterrichtsqualität zu verbessern. Wir unterstützen die Stipendiat*innen dabei,

  • sich als selbstwirksam zu erleben
  • Schulentwicklungsprozesse kennen und verstehen zu lernen und
  • Verantwortung für Entwicklungsprozesse zu übernehmen.

Link: https://www.sdw.org/das-bieten-wir/fuer-studierende/studienkolleg/bewerbung.html

Fortbildung Globales Lernen für berufliche Schulen

Die kostenlose Fortbildung für Globales Lernen und BNE findet am 29.02.2020 in Potsdam Babelsberg/Brandenburg statt. Der genaue Tagungsort sowie Anreisebeschreibungen werden nach der Anmeldung mit der Zusage per Mail geschickt. Anmeldung ist erwünscht unter https://tinyurl.com/y5uztpcu.

Bei dieser Lehrerfortbildung zu Globalem Lernen erfahren Lehrkräfte mehr darüber, wie Nachhaltigkeit im beruflichen Unterricht eingebettet werden kann und lernen das Projekt „Grenzenlos – Globales Lernen in der beruflichen Bildung“ kennen. Die Referent/-innen bieten kostenlose Lehrkooperationen zu Themen wie Klimawandel, Umwelt, Nachhaltigkeit und Globalisierung an. Die Lehrkooperationen können während Unterrichtseinheiten, Projekttagen oder Projektwochen an den Schulen stattfinden.

Hier ist ein kurzer Filmbeitrag (https://tinyurl.com/y88le84o), und Grenzenlos wurde auch in diesem sowie im vergangenen Jahr ausgezeichnet als herausragendes Netzwerk des UNESCO-Weltaktionsprogramms Bildung für nachhaltige Entwicklung in der höchsten Entwicklungsstufe. Das Projekt wird gefördert aus Mitteln der beteiligten Länder Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland sowie von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

Schulwettbewerb „Echt kuh-l!“ zur nachhaltigen Landwirtschaft und Ernährung

„Echt kuh-l!“ der bundesweite Schulwettbewerb des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft, startet in eine neue Runde – in einem neuen Design!
Worum geht’s?
„Echt kuh-l!“ ist der bundesweite Schulwettbewerb zur nachhaltigen Landwirtschaft und Ernährung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Schülerinnen und Schüler der Klassen 3 bis 10 aller Schulformen sind eingeladen mitzumachen. „Echt kuh-l!“ beschäftigt sich mit den Themen Ökolandbau, nachhaltige Landwirtschaft und Ernährung. Der Wettbewerb stellt dabei jedes Jahr ein anderes Thema heraus.
Diesmal dreht sich alles um Klimawandel und Klimaschutz in der Landwirtschaft. Unter dem Motto „Klima. Wandel. Landwirtschaft. – Du entscheidest!“ sollen Kinder und Jugendliche die Zusammenhänge von Klimaveränderungen, Landwirtschaft und Ernährung verstehen. Einsendeschluss ist der 4. April 2020. Weitere Informationen gibt’s unter www.echtkuh-l.de.

VBE Forum: Werte und Kompetenzen in der Zukunft

Hiermit laden wir alle BPV-Mitglieder zum 1. VBE Forum 2019 in Berlin ein. Die Veranstaltung steht unter dem Titel: „Zukunft lebenswert gestalten – Was geht, was bleibt, was kommt? Welche Werte und Kompetenzen braucht es in einer sich verändernden Gesellschaft?“.

Das VBE-Forum 2019 findet

am 23.11.2019 von 9:30 Uhr bis 13:00 Uhr

im dbb-Forum Berlin (Friedrichstraße 169, 10117 Berlin) statt.

Erreichbar ist das dbb-Forum am besten mit öffentlichen Verkehrsmitteln (S-Bahnhof Friedrichstraße oder U-Bahnhof Französische Straße). Die Fahrtkosten trägt jeder Teilnehmende selbst bzw. stellt einen Antrag beim  jeweiligen Kreis- bzw. Regionalverband. Die Teilnahme ist kostenfrei. Aus organisatorischen Gründen ist es notwendig,  die Absicht zur Veranstaltungsteilnahme vorab anzumelden. Senden Sie hierzu eine E-Mail an Präsident Hartmut Stäker an staeker@bpv-vbe.de

Digitalisierung in der Schule – Herausforderung oder Überforderung?

9. Fachtagung des BPV in Potsdam:

Wir laden alle interessierten Kolleginnen und Kollegen ein, die sich gern auf dem Gebiet der Anwendung digitaler Medien im Unterricht fortbilden wollen. Dafür stehen Fachleute aus Wissenschaft und Praxis mit Ideen und Anregungen bei unserer Fachtagung zur Verfügung. Aber auch Neueinsteiger sind herzlich willkommen!

Frau Dr. Heike Schaumburg von der Humboldt-Universität zu Berlin, die sich in ihrer Arbeit speziell mit der Digitalisierung in der Schule auseinandersetzt, wird uns als Hauptreferentin und Seminarleiterin zur Verfügung stehen.

Ihre Forschungs- und Arbeitsfelder sind u.a.

  • Lehren und Lernen mit neuen Medien
  • Digitalisierung und Inklusion
  • Digitalisierung und Lehrkräftebildung

Darüber hinaus werden uns weitere Referenten aus der Schulpraxis und Medienarbeit ihr Wissen zur Verfügung stellen.

Wann:  14.11.2019 von 9.00 – 16.00 Uhr
Wo:      Potsdam, Grundschule Am Priesterweg

Fortbildung: „Rhetorik gegen Rechtsextremismus“ des Jungen BPV

Hiermit lädt der Junge BPV zur Fortbildung: „Rhetorik gegen Rechtsextremismus: Argumentationstraining gegen Stammtischparolen, unfaire Methoden und Behauptungen“ in Potsdam ein. Die Veranstaltung findet am
19.09.19 um 17 Uhr an der
Universität Potsdam, Campus Griebnitzsee, Raum S 13 statt.
Die Anmeldung erfolgt ausschließlich online über diesen Link.
Informationen zur Fortbildung:

Dr. habil. Hans-Georg Müller wird in diesem Workshop praktische Kompetenzen und Argumentationshilfen zur „Rhetorik gegen Rechts“ vermitteln und auch von seiner Arbeit in der Ausbildung von Schülerinnen und Schülern zu Moderator:innen in diesem Themenfeld berichten. Herr Dr. Müller ist als promovierter und habilitierter Fachdidaktiker Experte für Argumentation und argumentative Stile und leitet Coachings unter anderem für die Friedrich Ebert Stiftung.

Weitere Informationen zum Referenten: http://www.hans-g-mueller.de