BPV schlägt Konzept für praxisbezogenes Lehramtsstudium vor

Das System Schule ist überfordert und die Zeit drängt.

Der Brandenburgische Pädagogen-Verband hat auf der Basis der Erfahrungen seiner Mitglieder ein Konzept entwickelt, das ein teilweise berufsbegleitendes Lehramtsstudium vorschlägt. Zielstellung ist dabei, dass junge ausgebildete Lehrkräfte schneller in die Praxis kommen und somit die Schulen stärken.

Im Zuge der Entwicklung des neuen Ausbildungsstandortes für Lehrkräfte in Senftenberg ist es ein Angebot des BPV, die Entscheidungsträger zu ermutigen neue Wege zu gehen und das Lehramtsstudium praxisbezogener zu gestalten.

Der Brandenburgische Pädagogen-Verband mahnt wiederholt und mit Nachdruck:

Die Bildung im Land Brandenburg ist sowohl personell als auch qualitativ auf Talfahrt.

Alle roten Signale, die seit Jahren von Gewerkschaften und Verbänden gesetzt wurden, hat die Politik mit kurzfristigen Notfallmaßnahmen übertüncht und die Weichen weiter auf Talfahrt gestellt.

Hartmut Stäker, Präsident des BPV mahnt: „Weitreichende fundierte Konzepte fehlen, um diesen katastrophalen Kurs zu ändern. Die Lehrerbedarfsrechnungen zeigen für die nächsten 10 bis 15 Jahre weiterhin akuten Personalmangel und auch die Qualität der Lehrerbildung entspricht nicht den Anforderungen.

Die Verantwortung, die das Land für die junge Generation trägt, wird auf die Schulen abgewälzt, die aufgrund des akuten Personalmangels, der vielfältigen Probleme nach Corona und der selten ausreichend ausgebildeten Seiteneinsteiger, diese Situation nicht bewältigen können.

Mut und Anstrengung sind nötig, um neue Wege zu wagen, damit die Bildung im Land Brandenburg gestärkt wird. Das erwarten wir von den Entscheidungsträgern.

Wir haben den Verantwortlichen unser Konzept vorgestellt und hoffen, damit etwas in Bewegung zu bringen, dass der Bildung im Land Brandenburg hilft, diese Talfahrt zu beenden.“

Unser BPV-Weihnachtsgruß

Bedenke beim Schenken – Joachim Ringelnatz:

Schenke groß oder klein,
aber immer gediegen.
Wenn die Bedachten
die Gaben wiegen,
sei dein Gewissen rein.

Schenke herzlich und frei.
Schenke dabei,
was in dir wohnt
an Meinung, Geschmack und Humor,
so dass die eigene Freude zuvor
dich reichlich belohnt.

Schenke mit Geist ohne List.
Sei eingedenk,
dass dein Geschenk
du selber bist.


Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir wünschen Ihnen erholsame Ferien, ein ruhiges und besinnliches Weihnachtsfest im Kreise Ihrer Familie und Freunde und ein gesundes neues Jahr!

für den Brandenburgischen Pädagogen-Verband

Ihr

Hartmut Stäker
Präsident des BPV

Starke Defizite beim Handschreiben: Ausbildung von Lehrkräften stärken

Mehr Kinder und Jugendliche brauchen Hilfe beim Handschreiben. Trotzdem beklagt eine große Mehrheit der Lehrkräfte an Primar- und Sekundarschulen, dass sie in der Lehramtsausbildung nicht ausreichend darauf vorbereitet wird, den Schülerinnen und Schülern bei Schreibschwierigkeiten gezielt Hilfestellung zu geben. Dies ist das Ergebnis des zweiten Teils der STEP-Studie 022 mit dem Schwerpunkt Aus- und Fortbildung von Lehrkräften, die das Schreibmotorik Institut gemeinsam mit dem Verband Bildung und Erziehung (VBE) durchgeführt hat. Der erste Teil hatte ergeben, dass sich die Probleme von Kindern und Jugendlichen, denen das Schreiben mit der Hand schon vorher schwerfiel, während der Corona-Pandemie noch einmal deutlich verschärft haben – vor allem bei den Jungen.

Neun von zehn Lehrkräften , unabhängig von der Schulform, halten eine Förderung des Handschreibens als kontinuierliche Bildungsaufgabe über alle Klassenstufen hinweg für notwendig. Auch das hat die dritte STEP-Umfrage ergeben. Im Primarbereich wird dabei besonders auf individuelle Förderung gesetzt. Auch im Sekundarbereich halten die Lehrerinnen und Lehrer regelmäßiges Üben für sehr wichtig, obwohl die Lehrpläne dies nicht mehr vorsehen. Neben einem speziellen Schreibmotorik-Training sollte nach Ansicht der Lehrkräfte auch die Feinmotorik der Kinder und Jugendlichen geschult werden.

Mehr als jeder zweite Junge und fast jedes dritte Mädchen hat Probleme beim Schreiben. Schwierigkeiten bei der Schreibstruktur, im Tempo des Handschreibens sowie bei der Leserlichkeit sind die drei Hauptprobleme, die sich nach Angaben der Lehrkräfte durch den pandemiebedingten Distanz- und Wechselunterricht nochmals verstärkt haben. Dies hatte der erste Teil der STEP-Studie ergeben. Ein weiteres, gravierendes Problem: Fast die Hälfte aller Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe ist nicht mehr in der Lage, länger als eine halbe Stunde beschwerdefrei zu schreiben.

„Dabei hat Handschreiben einen sehr positiven Effekt auf die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen – auf deren Kreativität, Merkfähigkeit und inhaltliches Verständnis“, betont Marianela Diaz Meyer, Geschäftsführerin des Schreibmotorik Instituts. „Erst mit 15 oder 16 Jahren ist die Automatisierung des Handschreibens abgeschlossen“, sagt die Ergonomie Expertin. Dann müssten sich Schülerinnen und Schüler nicht mehr mit dem Schreibprozess befassen, sondern könnten sich auf Inhalte konzentrieren.

Doch nur eine Minderheit der Lehrkräfte fühlt sich gut genug ausgebildet, um Schülerinnen und Schülern die dringend notwendige Unterstützung beim Schreiben von Hand zu geben. Lediglich ein Drittel der Grundschullehrkräfte gibt an, dass sie in der Ausbildung genügend Wissen über die Vermittlung des Handschreibens erworben haben und nur ein Sechstel über den Umgang mit Problemen dabei. Auch fühlt sich nur jede dritte Lehrkraft der Primarstufe gut darauf vorbereitet, mit den teils nicht unerheblichen Unterschieden bei den Lernständen der Handschreibfähigkeiten der Schüler:innen umzugehen. Deutlich prekärer ist die Situation in der Sekundarstufe: Hier konnte nur eine von 20 Lehrkräften entsprechende Kenntnisse erwerben.

Udo Beckmann, Bundesvorsitzender des Bildungsverbandes VBE, sieht bei diesen Missständen die Politik in der Verantwortung: „Schulen haben schon vor der Corona-Pandemie unter einem massiven, ständig wachsenden Lehrkräftemangel gelitten. Individuelle Förderung, wie sie auch für das Erlernen einer flüssigen und sicheren Handschrift notwendig ist, ist derzeit angesichts der vielen Herausforderungen immer seltener umsetzbar. Und dieser Negativtrend wird sich ungebremst fortsetzen, wenn die politisch Verantwortlichen nicht sofort gegensteuern. Auch in der Aus- und Fortbildung von Lehrkräften sowie bei der Verankerung des Themas in den Lehrplänen.“

Diaz Meyer hält eine gute, sichere Handschrift für essenziell: „Wer nicht flüssig und in einer gewissen Geschwindigkeit schreiben kann, kann dem Unterricht oft nicht mehr richtig folgen“ Das bestätigt auch der VBE-Vorsitzende Beckmann: „Das Schreiben mit der Hand und die damit verbundenen Vorteile für das Lernen insgesamt sind für die gesamte Bildungsbiografie von großer Bedeutung ist. Jeder weiß, was ich mir per Hand notiere, merke ich mir viel leichter. Es geht um die Sicherung von Kompetenzen, die auch im digitalen Zeitalter unverzichtbar sind.“

In der Schule genüge pro Woche bereits eine Stunde schreibmotorische Förderung für eine Reihe positiver Effekte, erklärt die Geschäftsführerin des Schreibmotorik Instituts. Sie hält dabei eine fächerübergreifende Arbeit für sinnvoll. Die Ergebnisse seien beeindruckend, die Zeit gut investiert: Eine flüssigere Handschrift der Kinder und Jugendlichen lasse einen größeren Fokus auf die Inhalte des Unterrichts zu.

Laut der STEP-Umfrage erwarben fast ebenso viele Lehrkräfte ihr Wissen rund ums Handschreiben durch Fortbildungen wie durch die Ausbildung. „Unsere Fortbildungen zeigen, dass es eine große Nachfrage nach dem Know-how des Schreibmotorik Instituts gibt“, so Diaz Meyer. „Die von uns in Forschungsprojekten erarbeiteten Unterrichtsmaterialien werden von Pädagoginnen und Pädagogen sehr gut angenommen.“ Das Schreibmotorik Institut stellt zudem Lehrkräften wie auch Eltern Übungen und Lernvideos zur Verfügung. Diese wurden bereits von der Europäischen Union ausgezeichnet. https://www.hs-tutorials.eu/

Unsere Fortbildungsangebote im November 2021

Die Veranstaltungen im November sind in Präsenz geplant, da die Inhalte der Seminare dadurch besser vermittelt werden können. Sollte es die Pandemiesituation aber nicht zulassen, dann werden wir die Veranstaltungen online durchführen.

Die Fortbildungen sind grundsätzlich durch das MBJS anerkannt und stehen in der Fortbildungsdatenbank. Fortbildungsbescheinigungen erhalten sie nach der Veranstaltung durch uns, den BPV. Die Anmeldung erfolgt ausschließlich per Mail an Vizepräsidentin Christina Adler unter adler@bpv-vbe.de.


1. Klassenleitung ist mehr als unterrichten: Klassenführung in der Praxis (Modul 2)

Termin: 11.11.2021, 15.30 – 18.30 Uhr | Ort: Grundschule „Am Priesterweg“, Oskar-Meßter-Str. 4-6, 14480 Potsdam | Seminarleitung: Thomas Klaffke

Er war Haupt- und Realschullehrer, mehr als 20 Jahre Schulleiter an einer Grund-, Haupt- und Realschule.  Jetzt ist er als Autor, Fortbildner und Schulberater tätig.

Nachdem im ersten Modul die Grundlagen für Klassenleitung und Klassenführung behandelt wurden, steht im zweiten Modul die Praxis im Mittelpunkt:

  • Führung im Klassenraum: Übungen zur Präsenz, zum Selbstkontakt, zur Körpersprache und zum Umgang mit Grenzen
  • Methoden des Classroom Managements: Regeln, Rituale und Routinen
  • Umgang mit Unterrichtsstörungen: Präventive Maßnahmen und Interventionen
  • Fragen der Teilnehmenden, Arbeit an Fall-Beispielen und Problemen des Unterrichtsalltags

Hinweis: Die Teilnahme ist auch möglich, wenn man das erste Seminar verpasst hat. Auf Wunsch können die Materialien zu diesem Modul zugesandt werden.


2. Dialog mit Eltern – Elterngespräche konstruktiv führen

Termin: 12.11.2021, 15.30 – 18.30 Uhr | Ort: Grundschule „Am Priesterweg“, Oskar-Meßter-Str. 4-6, 14480 Potsdam | Referentin: Klaudia Klaffke; Diplompädagogin M.A.;

Sie arbeitete sowohl in verschiedenen pädagogischen Bereichen als auch in der Erzieherausbildung, leitete 8 Jahre eine Freie Aktive Montessorischule und war dort auch als Lehrerin tätig. Seit 2012 ist sie freiberuflich als LehrerInnenfortbildnerin, Familienberaterin und Elterncoach tätig. Sie ist außerdem Empathie-Trainerin und Autorin der Rubrik „Beziehungs- Weise“ in „Klasse Leiten“ beim Friedrich Verlag.

Zum Thema:

  • Wie kann es Ihnen gelingen, mit Eltern Gespräche zu führen, die Basis für eine gute Zusammenarbeit sind? Welche Grundkenntnisse über Kommunikation im Allgemeinen und welche Haltung Eltern gegenüber sind dazu hilfreich?
  • Wie gehen Sie damit um, wenn Sie selbst verärgert sind oder wenn die Eltern sehr emotional oder aggressiv reagieren? Wie können Sie auf Unterstellungen reagieren und wie vermeiden Sie selbst, Eltern unabsichtlich etwas zu unterstellen?
  • Wie können Sie als Fachperson ihre eigenen Grenzen wahren, ohne die Grenzen der Eltern zu verletzen? Gelingt es Ihnen, auch zurückhaltende Eltern zum Gespräch einzuladen?
  • Im Seminar werden grundlegendes Wissen und Denkanstöße zur Kommunikation vermittelt. Wir sammeln ihre Fragen und Fallbeispiele und untersuchen typische Gesprächssituationen. U.a. ist auch Thema, wie ein Gespräch sinnvoll vorbereitet werden kann.

Online-Netzwerktreffen: Zeit- und Selbstmanagement

Gerade in der Pandemiezeit prasseln täglich viele neue Anforderungen auf uns ein. Wie wir diese erfolgreich bewältigen, Prioritäten setzen und auch im Schulalltag den Überblick behalten, ist Thema im kommenden Netzwerktreffen. Wir haben hierfür eine Expertin aus der Praxis gewonnen, die ihre Kompetenzen in einer kompakten Online-Fortbildung am 11.05.21 von 17-19 Uhr vermitteln wird.
Die Teilnehmerzahl ist auf 20 begrenzt! Der Anmeldeschluss ist der 09.05.21.

Weitere Informationen und Anmeldung unter: https://forms.office.com/r/xym2D6fGMQ

Schulen an Belastungsgrenze – Die Forderungen des BPV

In den Schulen des Landes Brandenburg wird jeden Tag durch die Lehrkräfte eine verantwortungsvolle Arbeit geleistet.

Die Einhaltung der Corona-Maßnahmen im Unterricht und den Pausen, eine hohe Anzahl von Unterrichtsvertretungen und die pandemiebedingte persönliche Situation sind für jede Lehrkraft eine zusätzliche Mehrfachbelastung. Deshalb sind klare Vorgaben von Seiten des MBJS notwendig, um die Schulen in ihrem Handeln zu unterstützen.

Die Maßnahmen dürfen aber nicht dazu führen, dass die Schulen weiteren zusätzlichen Belastungen ausgesetzt sind. Deshalb fordern wir:

Keine Schulschließungen und kein Hybridunterricht

Keine zusätzliche Belastung für Lehrer*innen

Halbierung der Klassen und Wechsel zwischen Präsens- und Distanzunterricht ist nur zu leisten, wenn den Schulen zusätzliches Personal durch die Schulämter bzw. Kommunen zur Verfügung gestellt wird.

Die digitale Ausstattung der Schulen, Schüler*innen und Lehrer*innen gibt flächendeckend nicht die Möglichkeit des Hybrid- und Distanzunterrichts bzw. datensicherer Kommunikation bei Schulschließungen.

Regionale Lösungen statt generellen Anordnungen

Den Schulleitungen sollten mehr Spielräume gegeben werden, um individuell auf die Schulsituation bezogen flexibel reagieren zu können.

In Zeiten hoher Infektionszahlen sollten alle Lösungen zugelassen werden, die den Präsenzunterricht ermöglichen und gleichzeitig eine Durchmischung von Schülergruppen so gering wie möglich halten.

Insbesondere zwischen dem Bekanntwerden eines positiven Testergebnisses bis zur Anordnung des Gesundheitsamtes müssen Schulleitungen für die eigene Schule Lösungen finden.

Es ist Zeit den Verantwortlichen vor Ort das nötige Vertrauen entgegen zu bringen.

In den Schulen wird sehr verantwortungsvoll gearbeitet.

Keine Übertragung von Aufgaben der Gesundheitsämter an Schulleitungen

Wir fordern, dass die Landesregierung darauf achtet, dass keine Aufgaben der Gesundheitsämter auf die Schulleitungen übertragen werden. Quarantäne-Anordnungen werden von Gesundheitsämtern getroffen und nicht von Schulleitungen.

Schulleitungen brauchen Zeit für ihre eigentlichen Aufgaben, nämlich den Schulbetrieb zu organisieren.

Über Fake News im Unterricht aufklären – Fortbildung und Materialien für Lehrende

Falschinformationen im Netz haben einen direkten Einfluss auf Meinungsbildungsprozesse und damit auch auf das politische Geschehen und die demokratische Gesellschaft. Insbesondere Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sind diesem Einfluss häufig ungefiltert ausgesetzt. Ihnen fällt es schwerer zu unterscheiden, was wahr und was unwahr ist. Um dies zu lernen, brauchen sie in den Schulen gut informierte kompetente Lehrende, die sie dabei unterstützen, Quellen kritisch zu hinterfragen und sich eine eigene Meinung zu bilden. Das neue Projekt weitklick bietet hierfür umfangreiche Hilfestellungen und Fortbildungsmöglichkeiten an.

weitklick richtet sich an Lehrenden in weiterführenden und beruflichen Schulen und bietet Onlinekurse, Unterrichtsmaterialien, Webinare und Vor-Ort-Veranstaltungen. Journalist*innen begleiten und unterstützen sie dabei mit ihrer Expertise bei Veranstaltungen, in lokalen Netzwerken oder mit Schulbesuchen. Ein Beirat mit Expert*innen aus Wissenschaft, Medienschaffenden, Politik und Bildungspraxis sichert die fachliche Qualität des Angebots. weitklick ist kostenfrei und für alle zugänglich.

Webseite: www.weitklick.de

Kontakt:

Judith Kunz, Projektmanagerin weitklick, FSM e.V.

E-Mail: info@weitklick.de

Telefon: 030 24 04 84 40

Bundesvorsitzender des VBE Bund

Foto: Thomas Jauk

„Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler beginnt mit dafür gut gerüsteten Lehrkräften. Deshalb freut es mich, als Teil des Beirats das Projekt weitklick zu unterstützen und die Perspektive aus dem Bildungssystem einzubringen. Diese Plattform ist ein gutes Angebot, das von Lehrkräften auf freiwilliger Basis genutzt werden kann. Hiermit wird eine dringend notwendige, zentrale Anlaufstelle geschaffen, auf der Informationen bereitgestellt, Kurse angeboten und das pädagogische Personal miteinander vernetzt wird.“

Udo Beckmann, Bundesvorsitzender, Verband Bildung und Erziehung

VBE fordert Vertrauen in die politisch Verantwortlichen

Der Bundesvorsitzende des Verbandes Bildung und Erziehung, Udo Beckmann, äußert sich zu den Spekulationen über Szenarien für Schulöffnungen und plädiert dafür, den politisch Verantwortlichen die Zeit bis nach Ostern zuzugestehen, um fundierte Entscheidungen treffen zu können. Zugleich verweist er auf Grundforderungen des VBE, die wir bereits seit Beginn der aktuellen Lage stetig vorbringen.

Umfrage Schul-Barometer: Corona und aktuelle Herausforderungen in Schule und Bildung

Das Schul-Barometer sammelt Wünsche, Bedürfnisse, Meinungen und Erfahrungen zur aktuellen Schulsituation bis Sonntag (5.4.2020):

www.Schul-Barometer.net 

Es richtet sich an:

  • Schülerinnen und Schüler
  • Eltern
  • Schulleitung
  • Schulkollegien (Mitarbeitende der Schule: Lehrer*innen, Sonderpädagog*innen, Sozialpädagog*innen, Erzieher*innen…)
  • Schulverwaltung/Schulaufsicht
  • Unterstützungssystem (Fort-/Weiterbildung, Schulentwicklungsbegleitung…)

Hier könne Sie das Schreiben, des Schul-Barometers herunterladen:

Digitales Lehren und Lernen: Kostenlose Materialien und Webinare der Bildungsmedienverlage

Schulschließungen wegen des neuartigen Corona-Virus stellen Lehrkräfte, Schüler*innen und Eltern vor Herausforderungen. Viele Bildungsmedienverlage bieten kostenlose Materialien und Webinare für das digitale Lehren und Lernen zu Hause an.

Der Verband Bildungsmedien e. V., der die rund 80 Bildungsmedienverlage in Deutschland vertritt, hat die Angebote in einer kommentierten Link-Liste zusammengefasst:
www.bildungsmedien.de/service/digitales-lehren-und-lernen

Die Liste wird fortlaufend aktualisiert.

Die Bildungsmedienverlage in Deutschland sind Partner der Schulen und Lehrkräfte, auch wenn es um die Digitalisierung an Schulen geht. Sie setzen sich dafür ein, dass digitale Bildungsmedien leichter verfügbar sind und alle Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte die politischen, rechtlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen haben, diese Medien gezielt und pädagogisch sinnvoll einzusetzen.

Der Verband Bildungsmedien e.V. hofft, dass die Lehrerinnen und Lehrern bei der Bewältigung der außergewöhnlichen Unterrichtsbedingungen mit dieser Zusammenstellung ein wenig unterstützt werden.