Mitgliederversammlung und Vorstandswahl Spree-Neiße

Der Kreisverband Spree-Neiße hat sich am 03.05.2022 nach zwei Jahren Pause endlich wieder zu einer Mitgliederversammlung treffen können. Die Freude war groß. Endlich sich wieder live zu sehen, direkt miteinander sprechen, Fotos zeigen und Neuigkeiten austauschen.

Das Mitgliedertreffen wurde turnusgemäß für die Vorstandswahl genutzt. Die bisherige Vorsitzende, Kerry Wahnig, trat nicht zur Wiederwahl an. Als neue Vorsitzende wurde Meike Holtsch gewählt. In der zukünftigen Arbeit wird sie unterstützt von Kerstin Wandelt, Gabi Laatz, Regina Schollmeier. Manuela Härtel und Carola Müller werden wieder die Rechnungsprüfung übernehmen.

Die neu gewählte Vorsitzende sieht es als Aufgabe des Vorstandes bewährte Traditionen des Kreisverbandes fortzusetzen aber auch neue Wege zu gehen, um das Gewerkschaftsleben attraktiv für neue Mitglieder zu machen.

Meike Holtsch

Mit dem Ausgang der Personalratswahl können auch Sie unseren Verband stärken!

Wir können Sie besser informieren, für Sie agieren, Sie unterstützen und aktiv für Ihre Interessen eintreten. Nur in enger Zusammenarbeit von Personalvertretungen, Gewerkschaften und Verbänden ist es möglich, erfolgreich die Interessen unserer Mitglieder und der Beschäftigten im Bereich Bildung des Landes Brandenburg zu vertreten.

Deshalb ist der Ausgang der Personalratswahlen wichtig für unsere Gewerkschaftsarbeit im BPV.

Weiterlesen

Fortbildung zum Thema „Unterrichtsstörungen“

Unsere nächste online-Fortbildung findet am 20.05.2022 von 16.30 -18.30 Uhr statt.

Referent: Thomas Klaffke, Autor, Fortbildner und Schulberater

Schwerpunkte der Fortbildung:

· Umgang mit Störungen

· Interventionen bei Störungen

· Maßnahmen InteressentInnen melden sich per E-Mail bis 18.05.2022 an adler@bpv-vbe.de an.

Den Link und die erforderlichen Unterlagen erhalten die Teilnehmer:innen am 19.05.2022 per E-Mail.

Die TeilnehmerInnen erhalten von uns eine Teilnahmebestätigung.

Personalratswahlen am 30. & 31. Mai 2022

Wählen Sie starke Personal- und Lehrerräte!

Stärken Sie die Interessenvertretungen für alle Beschäftigten!

Unterstützen Sie die Kandidaten des BPV – Unsere Kandidaten und Forderungen finden Sie hier!

Mit jeder Stimme für die Kandidatinnen und Kandidaten des Brandenburgischen Pädagogen-Verbandes bei den Wahlen des Hauptpersonalrates, der Personalräte an den Schulämtern und der Lehrerräte in den Schulen, unterstützen Sie Ihre Interessenvertreter.

Weiterlesen

Aktuelle Fortbildungen: Klassenleitung und Elterngespräche

Klassenleistung ist mehr als unterrichten

Termin: 06.05.2022, 14.30 Uhr – 17.45 Uhr
Ort: Grundschule Am Priesterweg, Oskar-Meßter Straße 4-6, 14480 Potsdam

Leitung: Thomas Klaffke; Autor, Fortbildner und Schulberater, 20 Jahre Schulleiter

Fortbildungsbeschreibung:

Klassenleitung ist eine pädagogische Aufgabe, die oft unterschätzt wird. Dabei sind Klassenleitungen neben den Fachkonferenzen eine der beiden Säulen, von denen Schule getragen wird. Die Reflexion über die Rolle von Klassenleitung wird in diesem Seminar ergänzt durch praktische Hilfen für den Schulalltag. Dabei sind auch Methoden des Classroom Managements hilfreich. > Link zur detaillierten Beschreibung

 


Elterngespräche konstruktiv führen

Termin: 07.05.2022, 9.00 – 16.00 Uhr
Ort: Grundschule Am Priesterweg, Oskar-Meßter Straße 4-6, 14480 Potsdam

Leitung: Klaudia Klaffke; Diplompädagogin M.A., Fortbildnerin, Beraterin, Eltern-Coach

Fortbildungsbeschreibung:

Wie kann es gelingen, mit Eltern Gespräche zu führen, die Basis für gute Zusammenarbeit sind? Welche Haltung Eltern gegenüber ist dazu hilfreich?
> Link zur detaillierten Beschreibung

Fortbildung: Förderung von Resilienz, Achtsamkeit und Stressbewältigung

Die Zeitbild-Stiftung bietet – gefördert durch das Bundesfamilienministerium im Programm „Auf!leben“ – die digitale Fortbildung „Achtsam und Wirksam“ an (kostenfrei). Details können Sie dem Infoblatt oder der Projektseite https://www.zeitbild.de/achtsam-und-wirksam/ entnehmen.

Zum Infoblatt gehts hier: Digitale Fortbildung 2022 – Zeitbild-Stiftung

Bis 2035 fehlen bundesweit bis zu 158.000 Lehrkräfte!

VBE Bundesverband veröffentlicht Studie zu Lehrkräftebedarf und -angebot bis 2035

In Deutschland existiert ein massiver Lehrkräftemangel. Im Bundesland Brandenburg fehlen nach Angaben vom MBJS jährlich ca. 350 Lehrerinnen und Lehrer. Eine von der Kultusministerkonferenz (KMK) am 14. März 2022 veröffentlichte Modellrechnung weist für Deutschland bis 2035 einen Lehrkräftemangel von 23.800 aus. Eine vom Verband Bildung und Erziehung (VBE) bei Prof. i. R. Dr. Klaus Klemm in Auftrag gegebene und am 31.03.2022 veröffentlichte Untersuchung zeigt hingegen, dass, anders als von der KMK angenommen, mit einem eklatant geringeren Angebot an neu ausgebildeten Lehrkräften in den nächsten Jahren gerechnet werden muss, wodurch bis 2035 mindestens 127.000 Lehrerinnen und Lehrer an deutschen Schulen fehlen werden.

Hartmut Stäker, Präsident des BPV (Landesverbandes des VBE) kommentiert anlässlich der aktuellen Veröffentlichung: „Der Lehrkräftemangel ist das größte Problem im Schulbereich, auch in Brandenburg, und stellt eine massive Bedrohung für Bildungsqualität, -gerechtigkeit und die Zukunft unseres Landes dar. Unvorhersehbare Herausforderungen, wie sie aktuell infolge der Auswirkungen der Flüchtlingsbewegung und der Pandemie bestehen, treffen auf zu wenige Lehrerinnen und Lehrer an den Schulen und eine Situation, die sich noch zuspitzen wird. Ohne die Bereitstellung der erforderlichen personellen Ressourcen werden die genannten und weitere Herausforderungen wie Inklusion, Ganztagsbeschulung oder die individuelle Förderung von Kindern in herausfordernden sozialen Lagen nicht zu lösen sein. Umso fataler und nicht hinnehmbar ist es vor diesem Hintergrund, wenn der immense Handlungsdruck, der hinsichtlich der Gewinnung und Bindung von Lehrerinnen und Lehrern besteht, durch unrealistische und intransparente Berechnungen der Politik verschleiert wird.“

Vor dem Hintergrund der vom VBE Bundesverband aktuell veröffentlichten Expertise (https://www.vbe.de/service/expertise-lehrkraeftebedarf-angebot-bis-2035) fordert der Präsident des BPV die Ministerin Frau Ernst dazu auf, „sich innerhalb der KMK dafür einzusetzen, dass von allen Bundesländern, auch von Brandenburg, künftig seriöse, verbindliche und methodisch zwischen den Ländern abgestimmte Standards bei der Erstellung zukünftiger Bedarfs- und Angebotsprognosen zugrunde gelegt werden, um zu realistischen Berechnungen zu gelangen. Noch wichtiger ist es, daraus zügig die notwendigen Maßnahmen zur Beseitigung des Lehrkräftemangels abzuleiten und auch umzusetzen. Die Lehrerinnen und Lehrer arbeiten schon seit langem und aktuell nochmals verstärkt an oder oberhalb ihrer Belastungsgrenze. Um ihre Gesundheit zu erhalten und für die Schülerinnen und Schüler an unseren Schulen eine qualitativ hochwertige Bildung und Erziehung sicherzustellen, muss die  Schönrechnerei und das weitere Verschleppen dringend gebotener Taten aufhören!“

 

Zum Pressedienst des VBE Bundesverbandes, der sämtliche Forderungen des Verbandes anlässlich der dramatischen Ergebnisse darlegt, gelangen Sie unter https://www.vbe.de/presse/pressedienste/pressedienste-2022/politik-verschleiert-abermals-realitaet-bis-2035-fehlen-bis-zu-158000-lehrkraefte.

Die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen müssen im Vordergrund stehen!

Angesichts der Herausforderungen, die mit der Aufnahme geflüchteter ukrainischer Kinder und Jugendlicher auf Schulen und Kitas zukommen werden, entwickelten der VBE Bundesverband und die 16 Landesverbände eine gemeinsame Position. Auf deren Grundlage fordert Udo Beckmann, Bundesvorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE), von Politik und Gesellschaft einen differenzierten Blick auf die Situation:

„Wir müssen Integration neu denken und dürfen nicht glauben, dass die in der Flüchtlingswelle 2015 entwickelten Verfahren und Strukturen ohne Weiteres für die jetzige Situation passen. An erster Stelle müssen die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen stehen, die zu uns kommen. Dabei geht es zuallererst um Schutz, Frieden und Aufarbeitung der Schrecken, die ihnen zuteilwurden. Viele von ihnen sehnen sich nach einer baldigen Rückkehr in ihre Heimat und damit nach einem Anknüpfen des hiesigen Bildungsangebots an das in der Ukraine. Andere, die bisher kleinere Gruppe der Geflüchteten, erklären, dass sie hierbleiben wollen und deshalb ihre Kinder schnellstmöglich in das deutsche Schulsystem integrieren wollen. Wir vom VBE wünschen uns, dass diese Wünsche respektiert werden und dass die Politik diesen Menschen ein für ihre jeweiligen Bedürfnisse passendes Angebot unterbreitet.“

Mit Blick auf mögliche mittel- und langfristigen Zusatzbelastungen für das Bildungssystem, wie vergrößerte Lerngruppen oder räumliche Engpässe, ergänzt Beckmann:

„Es sind große gesamtgesellschaftliche Herausforderungen, vor denen wir stehen. Wir freuen uns über die riesige Solidarität und Offenheit, die den geflüchteten Menschen derzeit entgegengebracht wird. Damit diese Solidarität hält, wenn es zu Einschränkungen an Schulen und Kitas kommt, muss die Politik die Gesellschaft ehrlich darüber aufklären, welche Konsequenzen die große Zahl von Kindern und Jugendlichen, die wir selbstverständlich aufnehmen und denen wir ebenso selbstverständlich ein angemessenes Bildungsangebot machen wollen, für Schulen und Kitas haben kann. Fakt ist: Die zusätzlich zu betreuenden und zu beschulenden Kinder und Jugendlichen stoßen auf ein seit Jahren unterfinanziertes Bildungssystem, mit einer gleichfalls seit Jahren zu dünnen Personaldecke. Sie finden Schulgebäude vor, die an vielen Standorten sanierungsbedürftig sind und fehlende Raumkapazitäten haben. Wir werden in Schulen und Kitas enger zusammenrücken müssen. Dafür die gesellschaftliche Akzeptanz zu schaffen, ist Aufgabe der Politik. Es darf nicht Schulleitungen und Lehrkräften überlassen werden, zu rechtfertigen, warum das bisherige Raumangebot weiter eingeschränkt werden muss, um Platz für Willkommensklassen zu schaffen oder warum Lerngruppen noch größer werden. Die Politik kennt die Unzulänglichkeiten, unter denen die Schulen schon vor Corona und durch Corona verschärft arbeiten mussten und müssen. Es darf nicht noch einmal dazu kommen, dass politische Verantwortung auf Schul- und Kitaleitungen abgewälzt wird, und es dem dortigen Personal überlassen bleibt, politische Entscheidungen vermitteln zu müssen, wie dies in den letzten zwei Jahren mit den pandemiebedingten Hygienemaßnahmen oft der Fall war.“

Die vollständige Position, die der Bundesverband des VBE zusammen mit seinen 16 Landesverbänden erarbeitet hat, finden Sie hier.

Osterferien

11.04.2022-22.04.2022 –  Der BPV wünscht frohe Ostern!