Umfrage zu „Sponsoring an Schulen“
Im März 2020 hat der VBE Bundesverband die über zweijährige Zusammenarbeit mit dem Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) zu einem guten Ergebnis geführt: Die Befragung der Kultusministerien der 16 Bundesländer zum Thema „Aktivitäten von Wirtschaft in Schulen“ wurde ausgewertet und ein Pressedienst veröffentlicht (https://www.vbe.de/presse/pressedienste-2020/vzbv-und-vbe-fordern-wirksames-werbeverbot-in-schulen). Mit unserer Auswertung der aktuellen Lage zu „Sponsoring an Schulen“ erzielten wir ein gutes Medienecho.
Der Verbraucherzentrale Bundesverband hat sich weiter des Themas „Sponsoring an Schulen“ angenommen. So wurde eine Umfrage gestartet, an der gerne auch Lehrkräfte teilnehmen sollen. Die Möglichkeit dazu haben sie noch bis zum 20.12.2020.
Alle Informationen hierzu gibt es unter: https://www.vzbv.de/termin/ihre-meinung-zu-werbung-der-schule
Zudem gibt es ein kurzes Video mit dem Vorsitzenden des vzbv bei Twitter: https://twitter.com/vzbv/status/1332277739185954816
Projekt „HiS“ – Herausforderungen in Schule
Mit dem Projekt «HiS – Herausforderungen in Schule» soll die Praxis unterstützt werden.
HiS bietet eine Dienstleistung für Schulen.
HiS sammelt Wünsche, Bedürfnisse, Meinungen und Erfahrungen zur aktuellen Arbeitssituation in einer Befragung von Schulleitungen, Schulkollegien, Eltern, Schülerinnen und Schülern.
Schulen erhalten auf Wunsch eine schulspezifische Auswertung und damit ein Feedback zur eigenen Schulsituation.
Damit haben sie einen direkten Nutzen und zugleich unterstützen sie auch anwendungsorientierte Wissenschaft in ihrer Forschung mit und für Praxis, da – natürlich in anonymisierter Form – aus den Ergebnissen der Befragung auch Empfehlungen für die Schulaufsicht, Schulträger und Bildungspolitik sowie das Unterstützungssystem generiert werden.
- Schulleitungsbefragung in Deutschland, Österreich und der Schweiz
- zur Arbeitssituation als Schulleitung und
- zur aktuellen Schulsituation
- a) Befragung von Schulkollegien, Eltern und Schülern
- zur aktuellen Schulsituation und
- b) Serviceangebot für die Schule:
- vertrauliches Feedback zur eigenen Schulsituation
- im Sinne eines Stimmungsbilds der jeweiligen Schulgemeinschaft
- durch Mitarbeitende, Schüler*innen, Eltern
Vorschnelle Kommunikation des Bundesgesundheitsministers schürt realitätsferne Erwartungen
Ankündigung von Selbst-Schnelltests bei Lehrkräften
„Eines vorweg: Die Schnelltests werden nicht ab morgen flächendeckend zur Verfügung stehen. Die Kommunikation hierzu ist schon wieder ein Paradebeispiel dafür, wie Politik Erwartungen weckt, die von den Schulen nicht eingelöst werden können, weil die notwendigen Ressourcen schlicht nicht vorhanden sind“, kritisiert Udo Beckmann, Bundesvorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE), den Vorstoß des Gesundheitsministers Jens Spahn. Die Beschaffung bei den Schulen selbst anzusiedeln sei nicht hinnehmbar, so Beckmann: „So wird nur eine weitere Aufgabe für Schulleitungen geschaffen, die so schon alle Hände voll zu tun haben. Ich erinnere an die Ergebnisse unserer repräsentativen forsa-Umfrage aus der letzten Woche, wonach nur noch 3 Prozent der Schulleitungen angeben, alle ihre Aufgaben in der Leitungszeit erledigen zu können.“
Bislang dürfen die Antigen-Schnelltests nur von geschultem Personal durchgeführt werden. Selbst in Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern, die über medizinisch geschultes Personal verfügen, sind keine Selbsttests vorgesehen. Lehrkräfte sollen nach einer entsprechenden Schulung die Tests selbst durchführen können. Auch entsprechend geschultes Personal könne von den Schulträgern eingesetzt werden. „Das bestätigt uns in unserer Forderung, die wir seit 2017 an die Politik herantragen, nämlich die flächendeckende und bedarfsgerechte Ausstattung der Schulen mit Schulgesundheitsfachkräften. Das sind Personen, die in der Regel in der Krankenpflege ausgebildet sind und eine spezielle Weiterbildung für die Arbeit in der Schule erhalten. Modellprojekte zeigen einen hohen Mehrwert für die ganze Schulfamilie“, erläutert Udo Beckmann.
Es gibt bisher keine Aussagen dazu, ob geplant ist, dass Lehrkräfte Kinder testen sollten. Der VBE Bundesvorsitzende lehnt dies ab: „Die
Schnelltests freiwillig bei sich selbst durchzuführen, ist das eine. Etwas ganz anderes ist es, diese Tests von den Schülerinnen und Schülern zu nehmen. Das darf keine Aufgabe von Lehrkräften werden! Das wird auf unseren massiven Widerstand stoßen.“
Für Inklusion sind mehr Anstrengungen notwendig!
„Gerade an diesem Tag sollten sich die Kultusministerinnen und -minister an die eigene Nase fassen und sich fragen, ob sie wirklich alles tun, was notwendig ist, um Menschen mit Behinderungen im Rahmen ihrer Möglichkeiten und ihres gesetzlich verankerten Anspruchs in die
Gesellschaft zu inkludieren. Mit Blick auf die Ergebnisse unserer aktuellen forsa-Umfrage zu Inklusion an Schulen, die wir im November 2020 veröffentlicht haben, kann ich sagen: Nein!“, bemerkt Udo Beckmann, Bundesvorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) anlässlich des „Tags der Menschen mit Behinderungen“ am 3. Dezember 2020.
In der Umfrage wurden aufgezeigt, dass die Schulen ihren Inklusionsauftrag unter den gegebenen Rahmenbedingungen nicht
erfüllen können. Zu allen weiteren Ergebnissen gelangen Sie hier. Um die schulische Inklusion weiter voranzutreiben, braucht es laut VBE:
1) Doppelbesetzung aus Lehrkraft und Sonderpädagoge (momentan sagen dies nur 46 Prozent der Befragten an Schulen mit inklusiven
Lerngruppen),
2) Unterstützung durch multiprofessionelle Teams (momentan: 36 Prozent),
3) schulbauliche Voraussetzungen (16 Prozent aller Befragten geben an, dass ihre Schule vollständig barrierefrei ist),
4) kleinere Klassen (nur 29 Prozent der Schulen verringerten Klassengröße),
5) bessere Vorbereitung durch angemessene Aus-, Fort- und Weiterbildung (das Angebot wird mit der Note 4,3 bewertet).
KMK Fachgespräch: Lüften in Schulräumen
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
am gestrigen Abend fand um 19:00 Uhr das Fachgespräch der KMK zum Thema Lüften statt, zu dem auch die Vorsitzenden von GEW, BER und VBE unter Bezugnahme auf unser gemeinsames Schreiben an die KMK und die Bundeskanzlerin (Anhang) kurzfristig als Vertreter der Interessengruppen eingeladen wurden.
Teilnehmende waren zudem die 16 Schulminister/innen oder ihre Vertretung, je ein Vertreter des Städte- und Gemeindebunds, des Städtetags, des Landkreistages sowie verschiedene Experten aus dem Bereich der Virologie, des Umweltbundesamtes, des Bereichs Hygiene und des Bereichs Strömungsmechanik.
Kern des Gesprächs mit den Experten aus der Wissenschaft war, die Effektivität des Lüftens zu analysieren und herauszuarbeiten, wie man richtig lüftet. Schnell zeigte sich die Erkenntnis, dass Lüften nur dann etwas bringt, wenn es gelingt, in regelmäßigen Abständen (20 Minuten) durch 3 bis 5-minütiges Querlüften einen möglichst vollständigen Luftaustausch in den Räumlichkeiten zu bewerkstelligen. Hierzu wird kurzfristig unter Beratung der anwesenden Wissenschaftler eine Broschüre vom Umweltbundesamt als Handreichung für die Lehrkräfte erarbeitet.
Über die tatsächliche Effektivität von Lüftung gingen die Meinungen auseinander. Fakt ist: Fenster auf Kippe bringt nichts. Der größte Effekt wird erzielt, wenn die Temperaturunterschiede zwischen Raum- und Außenluft besonders hoch sind. Das bedeutet jedoch, dass Schülerinnen und Schüler im Winter bei offenen Fenstern frieren müssen, um einen großen Luftaustausch zu erreichen.
Auch über die Wirksamkeit von Luftfiltern/Luftreinigern ging die Meinung auseinander. Fakt ist: Eine Wirkung wird nur erzielt, wenn man hochwertige Filter, deren Kosten bei mindestens 3000 € pro Stück liegen, einsetzt.
Zudem wurde mehrmals von zwei Experten betont, dass das Lüften (ob nun manuell oder technisch) nur eine Art der Infektion mildert oder verhindert, nämlich die indirekte über Aerosole. Tatsächlich braucht es weitere Maßnahmen, um die direkte Infektion über Tröpfchen beim Husten o.ä. zu verhindern, bzw. das Risiko der Erkrankung zu minimieren.
Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass, wenn man die Hinweise der teilnehmenden Experten ehrlich bewertet, man einen hohen Effekt für den Infektionsschutz nur durch Abstand halten erreicht, d.h. kleine Lerngruppen beziehungsweise und/oder die Umsetzung einer Maskenpflicht auch im Unterricht. An dieses Thema will man aber anscheinend zurzeit nicht heran aufgrund der großen Probleme und Widerstände, die damit verbunden sind.
Wir haben versucht, die Sichtweise der Praxis einzubringen. Zum Beispiel, was es bedeutet, wenn alle 20 Minuten der Unterricht unterbrochen werden muss und gelüftet werden muss; wie man Schülerinnen und Schülern erklären soll, dass sie im Winter frieren müssen und gleichzeitig gegen den Klimawandel angeheizt wird; wie gutes Lüften bei Fenstern umgesetzt werden soll, die sich nur teilweise oder gar nicht öffnen lassen.
Meine persönliche Überzeugung nach dem Gespräch ist: Lüften allein wird das Problem bei steigendem Infektionsgeschehen nicht lösen.
Viele Grüße
Udo Beckmann
Bundesvorsitzender VBE
Kanzlerin muss Machtwort sprechen: Nur Standards schaffen Transparenz und Verständnis
Die beiden größten Lehrergewerkschaften, die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und Verband Bildung und Erziehung (VBE), haben zusammen mit dem Bundeselternrat (BER) am 10. September 2020 die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Bildungsgipfels angeschrieben. In dem Brief fordern sie insbesondere transparente Standards auf Bundesebene und abgestimmte Stufenkonzepte ein. Das zuletzt vorgelegte Konzept der Kultusministerkonferenz (KMK) beinhalte zwar verschiedene Szenarien, es werde aber nicht deutlich, ab
wann welches Szenario umgesetzt werden solle.
BER, GEW und VBE machen darauf aufmerksam, dass die Unterrichtsbedingungen während des Bildungsgipfels beleuchtet werden müssten. Insbesondere die Fragen, wie das Lüften im Herbst funktionieren soll, ob Luftfilter flächendeckend eingesetzt werden und CO2-Messgeräte eine schnell einsetzbare Alternative sein können, müssten bundesweit einheitlich geklärt werden. „Dabei dürfen die Kosten für den Einsatz der Geräte kein K.o.-Kriterium sein. Wenn Unternehmen mit Milliarden gerettet werden, sollten uns die Zukunft dieses Landes, die Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern mindestens genauso viel wert sein“, erklären die Vorsitzenden Marlis Tepe (GEW), Stephan Wassmuth (BER) und Udo Beckmann (VBE). Es wird erwartet, dass bei dem Bildungsgipfel die Digitalisierung von Schulen
im Fokus steht. Dies sei sehr wichtig, dürfe aber nicht das einzige Thema des Gipfels bleiben, stellen die drei Vorsitzenden fest.
VBE Pressedienst: Schulgipfel war kein Schubgipfel
„Der große Wurf ist ausgeblieben. Mit dem Fokus auf Digitalisierung wurde diskutiert; das Thema Hygienekonzept wird ausführlich erst Mittwoch behandelt. Sechs Monate nach den ersten Schulschließungen befinden wir uns noch immer im Stadium der Absichtserklärungen. Es fehlt an einem Zeitplan, mit dem klar wird, wann was zur Verfügung steht. Hier ist Politik in der Pflicht, Perspektiven aufzuzeigen, ohne nur Erwartungen zu schüren. Lehrkräfte und Schulleitungen stehen nämlich im Fokus der Erwartungen von Eltern, Schülerinnen und Schülern, haben aber weder digitale Endgeräte, noch Fortbildungen, noch Zeit, um Anträge zu schreiben oder sich in das komplizierte Antragsverfahren für die Gelder des Digitalpakts einzulesen. Wer Geschwindigkeit will, muss Hürden rausnehmen“, fordert Udo
Beckmann, Bundesvorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE), und kommentiert damit die Ergebnisse des gestrigen Schulgipfels.
Nach dem Gespräch der Bundeskanzlerin Merkel und der SPD-Vorsitzenden Esken mit der Bundesbildungsministerin Karliczek und allen
Kultusministerinnen und –ministern hatte die Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK) gestern eine Erklärung abgegeben, die den
Fokus auf Digitalisierung an Schule hatte. Beckmann zeigt sich ernüchtert:
„Was komplett fehlte gestern, war ein Zeichen der Anerkennung und Wertschätzung. Die Diskussion um Schule ist defizitorientiert. Die Leistung der Schulleitungen und Lehrkräfte wird dabei nicht ausreichend gewürdigt. Die Schulleitungen arbeiten permanent mit dem Gesundheitsamt zusammen, leiden unter dem Lehrkräftemangel und organisieren einen permanenten Neustart mit sich stetig ändernden Organisationsbedingungen. Viele Lehrkräfte laufen auf dem Zahnfleisch, weil sie neben dem ihrem Aufgaben des Bildens und Erziehens zum Beispiel die Einhaltung der Hygieneregelungen kontrollieren, Kinder aus Risikogruppen digital begleiten und Elternabende unter Pandemiebedingungen ausrichten sollen. Dabei sind sie selbst einem nicht unwesentlichen Risiko ausgesetzt, da in Schulen ja keine Abstandsregelungen gelten, aber auch keine alternativen Schutzmaßnahmen außer Gruppenbildung und Stoßlüften ergriffen werden.
Wir sind daher gespannt, was am Mittwoch bei dem Expertengespräch mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft und Praxis zum
Lüftungskonzept für den Herbst besprochen und beschlossen wird.“
Jetzt anmelden: Deutscher Kitaleitungskongress (DKLK)
Der DKLK ist die größte Fachveranstaltung für Kitaleitungskräfte, Fachberatungen und Trägervertretungen in ganz Deutschland. Und trotz bewegter Zeiten findet der DKLK in diesem Jahr statt!
08.–09.09.2020, Hamburg
15.–16.09.2020, Berlin
12.–13.10.2020, Leipzig
Sie können sich auf eine einmalige Veranstaltung freuen – eine Vielfalt an inspirierenden Vorträgen (werfen Sie unbedingt einen Blick in unser Programm), mitreißenden Workshops und spannenden Menschen erwartet Sie.
In den aktuellen Zeiten ist ja gerade alles „anders“ – Abläufe und Prozesse müssen neu definiert werden, ständig wechselnde Verordnungen müssen rechtskonform umgesetzt werden und die wertschätzende Kommunikation innerhalb des Teams darf auch in herausfordernden Momenten nicht ausbleiben. Aber wie kann das alles gelingen?
Auf dem Kongress bekommen Sie hilfreiche Tipps und Hilfestellungen von Expertinnen und Experten und können sich mit Kolleginnen und Kollegen austauschen. Nach dem Motto „Mit Abstand am besten“ machen wir mit einem umfangreichen Maßnahmenpaket – abgestimmt mit der Gesundheitsbehörde – den Kongress auch in Corona-Zeiten zu einem sicheren Treffpunkt für Sie.
Wir freuen uns, wenn Sie unserer Einladung folgen und wir Sie auf dem Kongress begrüßen dürfen!
Sichern Sie sich jetzt eines der limitierten Tickets im Wert von 279,- Euro zzgl. Mwst.
Norddeutscher Lehrertag 2020: Schule füreinander und miteinander gestalten
Gemeinsam mit den Nordverbänden des Verband Bildung und Erziehung (VBE) veranstaltet der Verband Bildungsmedien e. V. am Samstag, den 26. September 2020, den Kongress „Norddeutscher Lehrertag 2020“ in der Stadthalle Rostock unter dem Motto „Schule füreinander und miteinander gestalten – Werte erlebbar machen„.
Bettina Martin, Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur in Mecklenburg-Vorpommern, wird ein Grußwort sprechen. Das Impulsreferat unter dem Titel „Schule mit und nach Corona neu denken – Lernen und Lehren im digitalen Zeitalter“ hält Thomas Jackl, Abteilungsleiter Bildungsplanung und Schulentwicklung im Bildungsministerium Mecklenburg-Vorpommern. Anschließend findet eine Podiumsdiskussion statt mit Karin Prien, Bildungsministerin Schleswig-Holstein, Bettina Martin, Bildungsministerin Mecklenburg-Vorpommern, Udo Beckmann, Bundesvorsitzender VBE, Dr. Ilas Körner-Wellershaus, Vorsitzender Verband Bildungsmedien e. V., und Michael Blanck, VBE-Landesvorsitzender Mecklenburg-Vorpommern.
Die Teilnehmer*innen können sich danach aus 29 Slots auf drei Zeitschienen à 45 Minuten ihr persönliches Programm zusammenstellen. In den Pausen kann die begleitende Bildungsmedienausstellung besucht werden.
Anmelden können Sie sich ab sofort online unter:
www.norddeutscher-lehrertag.de
Sie buchen ohne Risiko: Falls wir die Veranstaltung wider Erwarten absagen müssen, erhalten Sie selbstverständlich Ihre Teilnahmegebühr zurück.
Achtung Anerkennung des MBJS:
Ergänzungsangebot Lehrkräftefortbildung mit der Anerkennungs-Nr. 200926-35.11-46512-200827.1 B. Bitte nutzen Sie das entsprechende Formular:
Die Bildungsprämie: Beruflich auf dem neuesten Stand
Wer sich im Beruf weiterbildet, hält sich auf dem neuesten Stand, ist zufriedener im Job – und verbessert in einer sich stetig wandelnden Arbeitswelt seine Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Doch nicht immer passen die individuellen Weiterbildungswünsche von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern mit denen des Arbeitgebers zusammen. Auch gibt es für viele Erwerbstätige nicht die Möglichkeit, an betrieblicher Weiterbildung teilzunehmen. Hier setzt die Bildungsprämie an. Sie unterstützt Erwerbstätige mit niedrigem Einkommen mit bis zu 500 Euro – unabhängig vom Arbeitgeber. Die Bildungsprämie lässt sich für ganz persönliche Weiterbildungsziele nutzen und ist einfach zu beantragen.
Wer kann die Bildungsprämie bekommen?
Der Prämiengutschein der Bildungsprämie richtet sich an Menschen, die mindestens 15 Stunden pro Woche erwerbstätig sind oder sich in Eltern- oder Pflegezeit befinden und über ein zu versteuerndes Einkommen (zvE) von maximal 20.000 Euro (als gemeinsam Veranlagte 40.000 Euro) verfügen. Das zu versteuernde Einkommen steht im Steuerbescheid. Der Betrag kann deutlich niedriger sein als das jährliche Bruttoeinkommen.
Erfüllen Sie die Voraussetzungen für einen Prämiengutschein? Machen Sie den Vorab-Check: www.bildungspraemie.info/vorabcheck. Pro Kalenderjahr können Erwerbstätige einen Prämiengutschein erhalten. Eine Altersgrenze gibt es nicht. Den Prämiengutschein erhalten Teilnehmerinnen und Teilnehmer in einer von rund 500 Beratungsstellen in Deutschland: www.bildungspraemie.info/beratungsstellen.
Gute Beispiele: Hier finden Sie Geschichten von Menschen, die sich weitergebildet und die Bildungsprämie genutzt haben. Sie zeigen: Wer sich weiterbildet, kommt weiter.
Weitere Informationen unter www.bildungspraemie.info und unter der kostenfreien Hotline 0800 26 23 000.
