Einladung zur Diskussion bildungspolitischer Herausforderungen in Brandenburg

Die anstehenden Landtagswahlen im Herbst 2019 stellen alle Parteien vor große Herausforderungen, ob das die Energiewende, demografische Probleme oder aber auch die Bildungspolitik ist.

Momentane Probleme und Entwicklungen wie z.B.
– Gewalt an Schulen und vor allem gegen Lehrkräfte,
– Sicherung der Bildungsqualität trotz fehlender Lehrer auf dem Arbeitsmarkt
– Digitalisierung in der Schule und in der Gesellschaft,
– der weitere Umgang mit Inklusion in unseren Schulen,
– Umgang mit dem Sanierungsstau in unseren Schulen interessieren uns besonders.

Wir als BPV möchten mit Politiker*innen der im Landtag vertretenen Parteien ins Gespräch über die Zukunft der Bildung in unserem Land Brandenburg kommen. Wir möchten es ihnen ermöglichen, uns ihre Vorstellungen und die ihrer Parteien bei der Bewältigung der anstehenden Herausforderungen in Brandenburg für die nächsten vier Jahre vorzustellen und mit uns zu diskutieren.
Grundlage der Diskussion sollen unsere Wahlprüfsteine sein.

Die Diskussion findest statt als offene Mitgliederversammlung
am 15.06.2019 von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr
im Van-der-Valk-Hotel, Eschenweg 18, 15827 Blankenfelde-Mahlow statt.

Wir laden daher alle interessierten Pädagog*innen hierzu ein, egal ob BPV-Mitglied oder nicht. Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Anmeldung Ihrer Teilnahme an kontakt@bpv-vbe.de bis zum 11.06.19.

 

Der Landesvorstand des BPV

Umsetzung der Abschlüsse zum TV-L verzögert sich

Laut des aktuellen Schreibens des Brandenburger Innenministeriums wird sich die Umsetzung des Tarifabschlusses 2019 zum TV-L verzögern. Gründe sind die Verlängerung der Erklärungsfrist für die Tarifvertragsparteien und die vielen entgeltrelevanten Punkte des Abschlusses. Es ist damit zu rechnen, dass die angepasste Auszahlung des Gehaltes und die Nachzahlung zu den Sommerferien noch nicht realisiert ist.

Dies betrifft alle Tarifbeschäftigten. Laut Schreiben des Innenministeriums beginnt die 6-monatige Ausschlussfrist nicht am 01.01.19, sondern erst mit der Unterzeichnung des Tarifvertrages, also mit dem 02.03.19. Um sich die Ansprüche zu sichern, ist also eine Geltendmachung erst bis zum 02.09.19 zu stellen.

Hier das Schreiben zum Download:

Wir brauchen mehr Zeit für das Handschreiben in der Schule

Umfrage unter Lehrkräften zeigt Probleme mit dem Handschreiben, Ursachen und Handlungsmöglichkeiten

Die große Mehrheit der Lehrkräfte in Deutschland sieht eine Verschlechterung der für die Entwicklung einer Handschrift notwendigen Kompetenzen bzw. der Handschrift der Schülerinnen und Schüler allgemein. Dies geht aus einer repräsentativen Umfrage hervor, die der Verband Bildung und Erziehung (VBE) gemeinsam mit dem Schreibmotorik Institut von September 2018 bis Januar 2019 durchgeführt hat. Die Studie trägt den Titel STEP 2019 („Studie über die Entwicklung, Probleme und Interventionen zum Thema Handschreiben“). Es beteiligten sich bundesweit über 2.000 Lehrkräfte an der Online-Befragung.

„Das Schreiben mit der Hand ist genauso wichtig wie das Lesen und die Rechtschreibung“, sagt Dr. Marianela Diaz Meyer, Geschäftsführerin des gemeinnützigen Schreibmotorik Instituts. „Es geht dabei nicht in erster Linie ums Schönschreiben oder um eine Kulturtechnik, die heute mehr oder weniger verzichtbar erscheint. Beim Handschreiben – das belegen auch zahlreiche Studien – geht es um Bildung. Handschreiben unterstützt die Rechtschreibung, das Lesen, das Textverständnis, letztlich die schulischen Leistungen insgesamt.“ Diese positiven Wirkungen sehen auch über 90 Prozent der befragten Lehrkräfte.

Allerdings fehlt es an den Bedingungen, das Handschreiben besser zu fördern. Fast drei Viertel der Lehrkräfte geben an, dass häufig zu wenig Zeit für individuelle Förderung in der Schule sei, 64 Prozent, dass häufig zu wenig Zeit für das Üben in der Schule bleibe. Über die Hälfte sagen, dass der Lehrplan zu wenig Wert auf das Schreibenlernen lege. Außerdem fehlen häufig Fortbildungsangebote und Hilfestellungen für die Lehrkraft.

Für Brandenburg liegen leider keine verwertbaren statistischen Zahlen vor. Dafür haben zu wenig Brandenburger Lehrerinnen und Lehrer an der Online-Befragung teilgenommen. Der Präsident des Brandenburgischen Pädagogen-Verbandes Hartmut Stäker meint zu dieser Befragung: „Die Studie bestätigt das, was man oft im Unterricht beobachten kann: Es gibt zwar noch Kinder, denen das Schreiben leicht fällt. Aber es gibt immer mehr Kinder, denen das Schreiben mit der Hand große Mühe bereitet. Manche wissen nicht, wie sie den Stift richtig halten sollen. Andere verkrampfen beim Schreiben so sehr ihre Hand, dass sie nach wenigen Worten unterbrechen müssen. Da das Handschreiben aber eine sehr wichtige Komponente beim Verinnerlichen von Texten ist, muss es ständig gepflegt werden. Doch im Unterricht fehlt häufig die Zeit, das Tafelbild abschreiben zu lassen oder den Merktext mittels Diktat aufschreiben zu lassen. Dann wird das Tafelbild zum Abfotografieren mit dem Handy freigegeben oder der Text als Kopie an die Schüler verteilt. Fehlende Zeit ist hier das Problem, Zeit zum Schreibenlernen und Zeit zum Schreibenüben. Erst recht, wenn zu Hause nicht die nötige Hilfe oder Unterstützung gegeben werden kann.“

Kernergebnisse der Studie:

  • Bewertung Handschrift: Nur vier Prozent der befragten Lehrerinnen und Lehrer im Sekundarbereich sind mit der Handschrift ihrer Schüler zufrieden. Grundschullehrkräfte sagen, dass mehr als ein Drittel der Kinder (37 Prozent) Probleme hat, eine gut lesbare, flüssige Handschrift zu entwickeln. Lehrkräfte von weiterführenden Schulen sehen im Schnitt sogar bei 43 Prozent ihrer Schülerinnen und Schüler Schwierigkeiten.
  • Probleme: Jungen sind deutlich stärker betroffen: Nach Einschätzung der Lehrerinnen und Lehrer in der Primarstufe haben 45 Prozent der Jungen Probleme mit dem Handschreiben, aber nur 29 Prozent der Mädchen. In der weiterführenden Schule haben nach Lehrermeinung sogar 53 Prozent der Jungen Probleme und nur 33 Prozent der Mädchen. Nur zwei von fünf Jugendlichen in der Sekundarstufe können 30 Minuten und länger beschwerdefrei schreiben. Zudem stellen die Lehrkräfte schulformübergreifend zu 93 Prozent eine unleserliche Schrift fest, zu 91 Prozent zu langsames Schreiben. Die Auswirkungen machen sich besonders im Sekundarbereich bemerkbar.
  • Ursachen: Vor allem zu wenig Routine, schlechte Motorik und Koordination sowie Konzentrationsprobleme gaben über zwei Drittel der Lehrkräfte als häufige Problemursachen an. Auch die fortschreitende Digitalisierung der Kommunikation und der zu starke Medienkonsum werden von mindestens der Hälfte der Befragten als problematisch empfunden. Außerdem fehlt es an Zeit und Verankerung im Lehrplan.
  • Handlungsmöglichkeiten: Fast alle Lehrkräfte sprechen sich für mehr feinmotorische Aktivitäten, wie basteln, malen und kochen, aus. Drei Viertel der Befragten denken, dass ein spezielles schreibmotorisches Training, mehr Üben zu Hause und in der Schule sowie das Wecken von Interesse am Handschreiben helfen könnten. Hier sind auch die Eltern als Rollenvorbilder gefragt. Fast 70 Prozent sehen, dass es mehr individuelle Förderung und gezielte Hilfestellung auch in höheren Klassen braucht.

Diese Einschätzung teilt auch Dr. Diaz Meyer: „Eine verstärkte Förderung des Schreibens mit der Hand sollte vom Kindergarten bis in die weiterführenden Schulen und zu Hause gewährleistet werden. Die interdisziplinäre Forschung, wie das Handschreiben gefördert werden kann, ist zudem auszuweiten.“ Eine Studie belege, dass schon eine Stunde schreibmotorisches Training pro Woche ausreicht, damit Kinder signifikant besser und schneller schreiben lernen. Stäker betont: „Schreiben mit der Hand ist essenziell. Es fördert Denkprozesse und hilft beim Lernen. Dies kann für das Tippen auf der Tastatur nicht bewiesen werden. Die Politik muss also das Handschreiben wieder stärker in der Schule verankern, ob im Lehrplan oder durch mehr personelle Ressourcen für die individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler und vor allem mehr Zeit.“

In der Befragung wurde auch darauf eingegangen, ob das Schreiben mit digitalen Endgeräten geeignet ist für den Unterricht. Während über 90 Prozent der Lehrkräfte Stift und Papier als gut geeignete Schreibmedien empfinden, tun dies mit Blick auf Tastatur und Computer 22 Prozent der Grundschullehrkräfte und 61 Prozent der Sekundarschullehrkräfte. Immerhin fast jede fünfte Grundschullehrkraft und fast die Hälfte der Sekundarschullehrkräfte findet die Kombination aus Tablet und Stift gut geeignet. Das Smartphone fällt jedoch durch: Drei Viertel der Grundschullehrkräfte und 59 Prozent der Sekundarschullehrkräfte hält es für schlecht bis kaum geeignet. Stäker folgert daraus: „Wenn man beim Einsatz von digitalen Endgeräten auf die Nutzung von privaten Geräten der Schüler setzt, ist das Smartphone das falsche Gerät. Diese Geräte müssen mindestens die Größe von Tablets haben und mit Eingabestiften nutzbar sein. Dafür muss die Politik sorgen.“

Die Charts zur Studie können unter diesem Link angesehen werden: https://www.vbe.de/service/meinungsumfragen/handschreiben-2019/

Herausforderung Schulalltag 6 – Digitalisierung

Am Sonnabend, den 11.05.2019, findet in Spremberg, in den Räumen der Heidegrundschule unser Fortbildungstag „Herausforderung Schulalltag 6“ statt.

Unsere zentralen Themen sind in diesem Jahr die Digitalisierung und die damit verbundenen Probleme, bezüglich Urheberrecht, Datenschutz an Schulen, Leistungsbewertung u.v.a.m.

 

Für den Einführungsvortrag konnten wir Dr. jur. Günther Hoegg gewinnen, der vielen von Ihnen sicher bereits durch Bücher und Fortbildungsveranstaltungen zum Thema Schulrecht bekannt ist.
In den anschließenden Workshops wollen wir mit Teilnehmern praxisorientierte Lösungsstrategien und – ansätze erarbeiten, die ihnen helfen, bei ihrer täglichen Arbeit in der Schule, diesen Problemen zu begegnen. Das Programm sowie das Anmeldeformular finden Sie hier:


Fachtag Gesundheit

Gerade die Gesundheit ist in Zeiten ständig wachsender Aufgaben ein wichtiges Gut, was es zu schützen und zu pflegen gilt.
Wie schon in der Vergangenheit möchten wir Ihnen auch in diesem Jahr spezielle Fortbildungen anbieten oder Infos zu Fortbildung geben.

Im Anhang finden Sie heute den Flyer zum Fachtag Gesundheit am 13.02.2019 in Potsdam.
Organisiert von den BUSS-Beraterinnen bietet das Schulamt Brandenburg in Vortrag und Workshops Themen an, die sowohl für ihre eigene Gesundheit als auch für die Unterrichtsführung mit ihren Schülern anwendbar sind.

Die Veranstaltung finden Sie unter tisonline unter der TIS-Nr. 18B707101. Die Anmeldung ist bis 08.02.2019 möglich.

Gleiche Bezahlung für Lehrer aller Schulstufen erreicht

Im Jahre 2011 war der VBE angetreten und hat mit seiner Kampagne „Gerechtigkeit wa(a)gen“ für einheitliche Bezahlung aller Lehrer, unabhängig von der Schulstufe, in der sie unterrichten, gekämpft. Nun scheint im Bundesland Brandenburg erstmals das Ziel erreicht. In der allerletzten Sitzung vor Weihnachten und dem Jahreswechsel hat der Landtag Brandenburg am 14.12.18 das „Gesetz zur Änderung besoldungs- und versorgungsrechtlicher sowie weiterer beamtenrechtlicher Vorschriften 2018“ beschlossen. Es trat zum 01. Januar 2019 bereits in Kraft. Inhalt des Gesetzes sind die beschlossenen Veränderungen aus den Verhandlungen zwischen den Gewerkschaften und Verbänden mit der Landesregierung vom November 2017.
Konkret bedeutet das für den Schulbereich: Lehrerinnen und Lehrer mit einem Lehramt der Primarstufe und Lehrerinnen und Lehrer mit einer Lehrbefähigung für nur ein Fach der Sekundarstufe I, die bisher nach der Besoldungs- bzw. Entgeltgruppe A12/E11 bezahlt wurden, erhalten jetzt A13/E13. Lehrerinnen und Lehrer mit einem Lehramt der Sekundarstufe I bzw. mit einer Lehrbefähigung für zwei Fächer der Sekundarstufe I wurden ja bereits mit Wirkung vom 01.August 2017 in die A13/E13 angehoben.
Somit werden jetzt alle Lehreinnen und Lehrer mit einer vollständigen Lehrerausbildung nach A13/E13 bezahlt. Auch die Lehrerinnen und Lehrer mit einer DDR-Lehrerausbildung werden mit A13/E13 bezahlt bzw. haben die Möglichkeit, diese Eingruppierung in naher Zukunft zu erreichen. Die Lehrer unterer Klassen (LuK), ehemals in der DDR mit einer Lehrbefähigung für die Klassen 1 bis 4 ausgebildet, werden ab 01.01.2019 von A11/E10 in die A12/E11 angehoben. Mittels Bewährung können diese dann ab 01.08.2020 ebenfalls in die A13/E13 befördert werden.
Damit ist Brandenburg das erste Bundesland, das Lehrerinnen und Lehrer mit einer vollständigen Lehrerausbildung nach DDR-Recht bzw. nach bundesdeutschen Recht mit A13/E13 bezahlt. „Erreicht haben wir das, weil wir seit 2011 kontinuierlich entsprechend unserer Forderungen aus der Kampagne ‚Gerechtigkeit wa(a)gen‘ gegenüber der Landesregierung die gleiche Bezahlung in allen Schulstufen gefordert haben. Es scheint nun so, dass die Bezahlung der Lehrer nach der Schuhgröße ihrer Schüler nun endlich der Vergangenheit angehört“ äußert sich Hartmut Stäker, Präsident des BPV.
Die Mitarbeiter der Verwaltung sind nun dabei, die entsprechenden Durchführungsbestimmungen umzusetzen. Es wird jedoch noch einige Wochen dauern, bis das höhere Gehalt und die Nachzahlung für die Vormonate auf den Konten der Betreffenden ankommen. Mit dem Beschluss des Gesetzes ist jedoch Rechtssicherheit hergestellt worden.

Zu genaueren Weiterlesen hier das beschlossene Gesetz im Wortlaut:
https://bravors.brandenburg.de/br2/sixcms/media.php/76/GVBl_I_35_2018.pdf

„Effizienter lernen – Die Magie eines optimalen Gedächtnisses“

Mit diesem interaktiven Workshop eröffnet Gregor Staub, einer der bekanntesten Gedächtnistrainer im deutschsprachigen Raum, den Deutschen Lehrertag am 21.03.2019 in Leipzig. Gemeinsam mit dem Verband Bildung und Erziehung organisiert der Verband Bildungsmedien e. V. diese Veranstaltung im Rahmen der Leipziger Buchmesse 2019. Das Motto lautet „Schule 2019 – Zukunft gestalten!“. Nach dem Hauptvortrag werden 33 verschiedene Veranstaltungen auf drei Zeitschienen angeboten. Anmelden lohnt sich also! Alle Infos gibt es hier: www.deutscher-lehrertag.de.

Ihre Meinung zum Handschreiben ist gefragt!

Das Erlernen der Handschrift weist sich nachweislich positiv auf die Entwicklung der motorischen und geistigen Fähigkeiten von Kindern aus. Was wir handschriftlich notieren, können wir uns besser merken. Das gilt auch für Schülerinnen und Schüler beim Erlernen von Unterrichtsstoff. Allerdings gibt es keine neueren Erkenntnisse zum Handschrifterwerb. Auch der Einfluss des Einsatzes digitaler Endgeräte auf denHandschrifterwerb und die Dualität beider Methoden im Unterrichtseinsatz ist nicht erforscht. Aus diesem Grund führen das Schreibmotorik Institut und der Verband Bildung und Erziehung als exklusiver Kooperationspartner die Umfrage „STEP 2019: Studie über die Entwicklung, Probleme und Interventionen zum Thema Handschreiben“ durch.

Fokus der Studie ist, zu identifizieren, welche Probleme mit dem Handschreiben es gibt, woher sie kommen und wie sie sich in der Praxis lösen lassen? Denn es ist unklar, wie viele Schülerinnen und Schüler derzeit Schwierigkeiten haben, eine „gut lesbare, flüssige Handschrift“ zu entwickeln, wie es in den Bildungsstandards vorgegeben ist. Die Umfrage soll eine Datengrundlage liefern, die hilft, politischen Druck aufzubauen – damit Kitas und Schulen mehr Ressourcen zur Förderung erhalten.

Die Umfrage findet ab sofort bis Januar 2019 statt.
Bitte haben Sie die 15 Minuten Zeit und nehmen Sie an der Umfrage teil! Danke!

Hier geht es zur Umfrage: https://media.4teachers.de/step2019/

Regionalkonferenzen: Bildungsqualität durch Fachkräfte stärken

 

Das ist das Thema unseres Konzeptes, in dem wir Ideen zusammengetragen haben, um die anstehenden Probleme im Bereich Bildung des Landes Brandenburg anzugehen.

Dazu haben wir Vertreter aus allen Bereichen, die Bildung unterstützen zu Regionalkonferenzen eingeladen.

Die Resonanz ist gut. Das heißt, dass es in den verschiedensten Gremien und Bereichen Interesse gibt, sich über neue Wege auszutauschen, um gute Qualität von Bildung in den Schulen zu sichern.

So sind Vertreter der Kreisschulbeiräte, Schülervertreter, Verantwortliche der Kommunen als Schulträger, Schulmanager, Projektleiter, Sozialarbeiter, Lehrer, Schulleiter und Schulamtsvertreter in den Diskussionsrunden aktiv. Viele Informationen werden ausgetauscht, Erfahrungen eingebracht, aber auch Probleme benannt, die es auf dem Weg noch zu lösen gilt.

Nachdem wir unser Konzept schon im Mai 2018 in den Landtagsfraktionen und im MBJS vorgestellt und diskutiert haben, wollen wir zum Verbandstag am 17.11.2018 in der öffentlichen Veranstaltung gemeinsam mit einigen Gästen ein erstes Fazit ziehen.

Termine: Potsdam: 27.09.2018; Strausberg: 11.10.2018; Neustadt/Dosse: 18.10.2018; Cottbus: 22.11.2018

Wissenschaftliche Studie: „Lehrer-Wohlbefinden“

Ein Team der Humboldt-Universität arbeitet gerade an einem Projekt, in dem Mathematik- und Biologielehrkräfte hinsichtlich ihrer Ressourcen, ihrem arbeitsbezogenen Wohlbefinden und der Unterrichtsqualität untersucht werden.

Bekannt ist, dass Lehrkräfte starken Anforderungen ausgesetzt und somit erschöpft sind. Demgegenüber berichten Lehrkräfte aber auch, hochmotiviert in ihrem Beruf zu sein und sich gesund zu fühlen. Diese widersprechenden Ergebnisse sollen im Rahmen des Projektes näher beleuchtet werden. Dazu werden zugrundeliegende Mechanismen sowie Wechselwirkungen zwischen Arbeitsbedingungen, Ressourcen, arbeitsbezogenem Wohlbefinden und der Unterrichtsqualität erforscht. Aufbauend auf den Ergebnissen sollen Interventionen spezifisch für Lehrkräfte entwickelt werden, um deren Wohlbefinden langfristig zu stabilisieren und/oder zu steigern.

Gesucht werden gymnasiale Mathematik- und Biologielehrkräfte, die sich an dieser Studie beteiligen möchten. Näheres zum Inhalt der Studie, zu dem, was von den Studienteilnehmern erwartet wird und zur Kontaktaufnahme bei Interesse an einer Teilnahme finden Sie unter diesem Link: https://hu-berlin.de/resohlut

Um am Projekt teilzunehmen, sollten Sie …
• gymnasiale Biologie- oder Mathematiklehrkraft sein,
• entweder im Zeitraum vom 20.08. – 12.10.2018 oder vom 29.10.-19.12.2018 Zeit und Lust haben
• einen Anfangsfragebogen (ca. 40 Min.) auszufüllen,
• an einer wöchentlichen Kurzbefragung (ca. 10 Min.) über sechs Wochen hinweg teilzunehmen
• und einen Endfragebogen (ca. 60 Min.) auszufüllen.
Das Wichtigste zu unserem wissenschaftlichen Projekt:
• zu Beginn erhalten Sie eine Einführung in die Studie durch das Projektteam (ca. 10 Min.)
• wenige Tage später erhalten Sie per E-Mail oder SMS den Link zum Anfangsfragebogen, den Sie per Laptop/PC oder Tablet/Smartphone ausfüllen können
• im Zuge dessen werden Sie aufgefordert, sich eine spezifische Unterrichtsstunde Ihres Stundenplans auszusuchen (z.B. Biologie 8a am Mittwoch 1./2. Stunde)
• anschließend bekommen Sie in den kommenden 6 Wochen einmal pro Woche die Einladung zu einer Kurzbefragung (per E-Mail oder SMS), jeweils am Morgen und Abend des Tages, an dem die von Ihnen ausgewählte Stunde stattfindet

Quelle: http://pesa.psychologie.hu-berlin.de/resohlut/wichtiges-im-ueberblick.html