Personalratswahlen 2022 – BPV erfolgreich
Bei den Personalratswahlen am 30. Und 31. Mai 2022 waren die Kandidatinnen und Kandidaten des Brandenburgischen Pädagogen-Verbandes erfolgreich.
Zum dritten Mal in Folge konnten wir die Anzahl der Sitze im Hauptpersonalrat der Lehrkräfte und den Personalräten bei den Schulämtern erhöhen.
Im Einzeln stehen nach dem Wahlergebnis der Liste des BPV im Hauptpersonalrat 5 Sitze und in den Personalräten der Lehrkräfte bei den Schulämter 18 Sitze zu.
Wir bedanken und bei allen Wähler*innen und Unterstützer*innen für Ihre Stimme.
Die Vorstellung der gewählten Personalratsmitglieder erfolgt hier nach den konstituierenden Sitzungen der Personalräte Mitte Juni.
Online-Fortbildung zum Thema: Unterrichtsstörungen
Termin: 17.06.2022 von 16.30 -18.30 Uhr an.
Referent: Thomas Klaffke, Autor, Fortbildner und Schulberater, langjähriger Schulleiter
Schwerpunkte der Fortbildung:
- Umgang mit Störungen
- Interventionen bei Störungen
- Maßnahmen
Interessent:innen melden sich unter diesem Link an: https://forms.office.com/r/w9Rpazm9CG
Anmeldeschluss ist der 10.06.2022
(Anmeldungen nach diesem Termin können nicht mehr berücksichtigt werden!)
Sie erhalten dann wenige Tage vor der Fortbildung die Zugangsdaten.
Die TeilnehmerInnen erhalten von uns eine Teilnahmebestätigung.
Mitgliederversammlung und Vorstandswahl Spree-Neiße
Der Kreisverband Spree-Neiße hat sich am 03.05.2022 nach zwei Jahren Pause endlich wieder zu einer Mitgliederversammlung treffen können. Die Freude war groß. Endlich sich wieder live zu sehen, direkt miteinander sprechen, Fotos zeigen und Neuigkeiten austauschen.
Das Mitgliedertreffen wurde turnusgemäß für die Vorstandswahl genutzt. Die bisherige Vorsitzende, Kerry Wahnig, trat nicht zur Wiederwahl an. Als neue Vorsitzende wurde Meike Holtsch gewählt. In der zukünftigen Arbeit wird sie unterstützt von Kerstin Wandelt, Gabi Laatz, Regina Schollmeier. Manuela Härtel und Carola Müller werden wieder die Rechnungsprüfung übernehmen.
Die neu gewählte Vorsitzende sieht es als Aufgabe des Vorstandes bewährte Traditionen des Kreisverbandes fortzusetzen aber auch neue Wege zu gehen, um das Gewerkschaftsleben attraktiv für neue Mitglieder zu machen.
Meike Holtsch
Bis 2035 fehlen bundesweit bis zu 158.000 Lehrkräfte!
VBE Bundesverband veröffentlicht Studie zu Lehrkräftebedarf und -angebot bis 2035
In Deutschland existiert ein massiver Lehrkräftemangel. Im Bundesland Brandenburg fehlen nach Angaben vom MBJS jährlich ca. 350 Lehrerinnen und Lehrer. Eine von der Kultusministerkonferenz (KMK) am 14. März 2022 veröffentlichte Modellrechnung weist für Deutschland bis 2035 einen Lehrkräftemangel von 23.800 aus. Eine vom Verband Bildung und Erziehung (VBE) bei Prof. i. R. Dr. Klaus Klemm in Auftrag gegebene und am 31.03.2022 veröffentlichte Untersuchung zeigt hingegen, dass, anders als von der KMK angenommen, mit einem eklatant geringeren Angebot an neu ausgebildeten Lehrkräften in den nächsten Jahren gerechnet werden muss, wodurch bis 2035 mindestens 127.000 Lehrerinnen und Lehrer an deutschen Schulen fehlen werden.
Hartmut Stäker, Präsident des BPV (Landesverbandes des VBE) kommentiert anlässlich der aktuellen Veröffentlichung: „Der Lehrkräftemangel ist das größte Problem im Schulbereich, auch in Brandenburg, und stellt eine massive Bedrohung für Bildungsqualität, -gerechtigkeit und die Zukunft unseres Landes dar. Unvorhersehbare Herausforderungen, wie sie aktuell infolge der Auswirkungen der Flüchtlingsbewegung und der Pandemie bestehen, treffen auf zu wenige Lehrerinnen und Lehrer an den Schulen und eine Situation, die sich noch zuspitzen wird. Ohne die Bereitstellung der erforderlichen personellen Ressourcen werden die genannten und weitere Herausforderungen wie Inklusion, Ganztagsbeschulung oder die individuelle Förderung von Kindern in herausfordernden sozialen Lagen nicht zu lösen sein. Umso fataler und nicht hinnehmbar ist es vor diesem Hintergrund, wenn der immense Handlungsdruck, der hinsichtlich der Gewinnung und Bindung von Lehrerinnen und Lehrern besteht, durch unrealistische und intransparente Berechnungen der Politik verschleiert wird.“
Vor dem Hintergrund der vom VBE Bundesverband aktuell veröffentlichten Expertise (https://www.vbe.de/service/expertise-lehrkraeftebedarf-angebot-bis-2035) fordert der Präsident des BPV die Ministerin Frau Ernst dazu auf, „sich innerhalb der KMK dafür einzusetzen, dass von allen Bundesländern, auch von Brandenburg, künftig seriöse, verbindliche und methodisch zwischen den Ländern abgestimmte Standards bei der Erstellung zukünftiger Bedarfs- und Angebotsprognosen zugrunde gelegt werden, um zu realistischen Berechnungen zu gelangen. Noch wichtiger ist es, daraus zügig die notwendigen Maßnahmen zur Beseitigung des Lehrkräftemangels abzuleiten und auch umzusetzen. Die Lehrerinnen und Lehrer arbeiten schon seit langem und aktuell nochmals verstärkt an oder oberhalb ihrer Belastungsgrenze. Um ihre Gesundheit zu erhalten und für die Schülerinnen und Schüler an unseren Schulen eine qualitativ hochwertige Bildung und Erziehung sicherzustellen, muss die Schönrechnerei und das weitere Verschleppen dringend gebotener Taten aufhören!“
Zum Pressedienst des VBE Bundesverbandes, der sämtliche Forderungen des Verbandes anlässlich der dramatischen Ergebnisse darlegt, gelangen Sie unter https://www.vbe.de/presse/pressedienste/pressedienste-2022/politik-verschleiert-abermals-realitaet-bis-2035-fehlen-bis-zu-158000-lehrkraefte.
Die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen müssen im Vordergrund stehen!
Angesichts der Herausforderungen, die mit der Aufnahme geflüchteter ukrainischer Kinder und Jugendlicher auf Schulen und Kitas zukommen werden, entwickelten der VBE Bundesverband und die 16 Landesverbände eine gemeinsame Position. Auf deren Grundlage fordert Udo Beckmann, Bundesvorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE), von Politik und Gesellschaft einen differenzierten Blick auf die Situation:
„Wir müssen Integration neu denken und dürfen nicht glauben, dass die in der Flüchtlingswelle 2015 entwickelten Verfahren und Strukturen ohne Weiteres für die jetzige Situation passen. An erster Stelle müssen die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen stehen, die zu uns kommen. Dabei geht es zuallererst um Schutz, Frieden und Aufarbeitung der Schrecken, die ihnen zuteilwurden. Viele von ihnen sehnen sich nach einer baldigen Rückkehr in ihre Heimat und damit nach einem Anknüpfen des hiesigen Bildungsangebots an das in der Ukraine. Andere, die bisher kleinere Gruppe der Geflüchteten, erklären, dass sie hierbleiben wollen und deshalb ihre Kinder schnellstmöglich in das deutsche Schulsystem integrieren wollen. Wir vom VBE wünschen uns, dass diese Wünsche respektiert werden und dass die Politik diesen Menschen ein für ihre jeweiligen Bedürfnisse passendes Angebot unterbreitet.“
Mit Blick auf mögliche mittel- und langfristigen Zusatzbelastungen für das Bildungssystem, wie vergrößerte Lerngruppen oder räumliche Engpässe, ergänzt Beckmann:
„Es sind große gesamtgesellschaftliche Herausforderungen, vor denen wir stehen. Wir freuen uns über die riesige Solidarität und Offenheit, die den geflüchteten Menschen derzeit entgegengebracht wird. Damit diese Solidarität hält, wenn es zu Einschränkungen an Schulen und Kitas kommt, muss die Politik die Gesellschaft ehrlich darüber aufklären, welche Konsequenzen die große Zahl von Kindern und Jugendlichen, die wir selbstverständlich aufnehmen und denen wir ebenso selbstverständlich ein angemessenes Bildungsangebot machen wollen, für Schulen und Kitas haben kann. Fakt ist: Die zusätzlich zu betreuenden und zu beschulenden Kinder und Jugendlichen stoßen auf ein seit Jahren unterfinanziertes Bildungssystem, mit einer gleichfalls seit Jahren zu dünnen Personaldecke. Sie finden Schulgebäude vor, die an vielen Standorten sanierungsbedürftig sind und fehlende Raumkapazitäten haben. Wir werden in Schulen und Kitas enger zusammenrücken müssen. Dafür die gesellschaftliche Akzeptanz zu schaffen, ist Aufgabe der Politik. Es darf nicht Schulleitungen und Lehrkräften überlassen werden, zu rechtfertigen, warum das bisherige Raumangebot weiter eingeschränkt werden muss, um Platz für Willkommensklassen zu schaffen oder warum Lerngruppen noch größer werden. Die Politik kennt die Unzulänglichkeiten, unter denen die Schulen schon vor Corona und durch Corona verschärft arbeiten mussten und müssen. Es darf nicht noch einmal dazu kommen, dass politische Verantwortung auf Schul- und Kitaleitungen abgewälzt wird, und es dem dortigen Personal überlassen bleibt, politische Entscheidungen vermitteln zu müssen, wie dies in den letzten zwei Jahren mit den pandemiebedingten Hygienemaßnahmen oft der Fall war.“
Die vollständige Position, die der Bundesverband des VBE zusammen mit seinen 16 Landesverbänden erarbeitet hat, finden Sie hier.
Vor die Welle kommen: 12 Lehren aus Corona
Die Erwartungen, dass das Infektionsgeschehen nachlässt, erfüllen sich derzeit nicht. Niemand weiß, wie die Entwicklung weitergeht und welche Herausforderungen die Pandemie im Herbst mit sich bringen wird. Deshalb legt der Verband Bildung und Erziehung (VBE) heute seine „Lehren aus zwei Jahren Schule unter Coronabedingungen“ vor und skizziert, was Schulen in der Pandemie künftig dringend brauchen.
Udo Beckmann, Bundesvorsitzender des VBE, kommentiert dazu:
„Die Pandemie hat uns alle vor ungeahnte Herausforderungen gestellt, wie wir sie in dieser Art noch nie zuvor zu bewältigen hatten. Das gilt auch für Politikerinnen und Politiker. Auch ihnen kann man keine Perfektion abverlangen, wenn sie mit Situationen konfrontiert sind, die in diesem Rahmen noch nie da gewesen sind. Der damalige Gesundheitsminister Jens Spahn sprach davon, dass wir uns viel verzeihen werden müssen. Dazu sind wir bereit. Gleichfalls erwarten wir aber, dass die Politik jetzt, wo wir alle aus den gemachten Erfahrungen lernen mussten und lernen konnten, alles unternimmt, um auf die nächste Welle vorbereitet zu sein. Unser Ziel muss es sein, aus den Fehlern zu lernen. Wir müssen das Heft in die Hand bekommen und vor die nächste Welle kommen.“
Das erklärte Ziel muss es sein, präventiv anstatt reaktiv zu agieren. Dies sei die beste Voraussetzung dafür, dass Schulen und Kitas nicht wieder geschlossen werden müssen, so Beckmann weiter.
„Um hierfür Hilfestellung zu leisten, haben wir gemeinsam mit den 16 Landesverbänden des VBE unsere Erfahrungen und unsere Expertise in „12 Lehren aus Corona“ zusammengefasst. Diese bündeln unsere Erkenntnisse, wie man Schulen für die Zukunft so vorbereiten kann, dass vergleichbare Herausforderungen von ihnen deutlich besser bewältigt werden können. Nach zwei Jahren wissen wir, was unbedingt beachtet werden muss und welche Maßnahmen erforderlich sind.“
Lehren aus zwei Jahren Schule unter Coronabedingungen – 12 Forderungen des VBE an die Politik
- Die Politik muss für alle an Schule Beteiligten transparent und nachvollziehbar machen, auf welcher wissenschaftlichen Basis sie welche Entscheidungen getroffen hat!
- Die Politik muss bei ihren Entscheidungen die Lebens- und Schulrealität besser beachten. Dafür müssen auch die Interessenvertretungen von Eltern, Schülerinnen und Schüler und Lehrkräften in die Beratungen einbezogen werden, bevor Maßnahmen festgelegt werden!
- Die Politik muss transparente Stufenpläne auf der Basis bundeseinheitlicher Kriterien entwickeln, welche Maßnahmen bei welchem Infektionsgeschehen zu ergreifen sind!
- Die Politik muss Sorge dafür tragen, dass Vorgaben aus den Ministerien mit realistischem Vorlauf an die Schulen gegeben werden!
- Die Politik muss in den Schulen einen bestmöglichen Gesundheitsschutz gewährleisten, wo erforderlich auch durch den Einsatz technischer Geräte, um Präsenzunterricht zu ermöglichen!
- Die Politik muss dafür Sorge tragen, dass Lehrkräfte nur für das eingesetzt werden, für das sie ausgebildet sind!
- Die Politik muss die Leistung der Lehrkräfte anerkennen und sich schützend vor sie stellen.
- Die Politik muss Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler anerkennen, statt sich nur auf kognitive Leistung zu fokussieren.
- Die Politik muss das Bildungssystem dauerhaft mit Ressourcen ausstatten, sodass eine individuelle Förderung möglich wird. Sie muss zudem wirkungsvolle Strategien entwickeln, um pandemiebedingte kognitive und sozial-emotionale Defizite bei Kindern und Jugendlichen nachhaltig auszugleichen. Eine bessere Ausstattung mit Lehrkräften und multiprofessionellen Teams ist dafür unabdingbar.
- Die Politik muss sicherstellen, dass dem Ausstattungsschub mit digitalen Endgeräten echte Innovation beim Lehren und Lernen folgt.
- Die Politik muss das Kooperationsverbot durch eine in der Verfassung verankerte Verantwortungsgemeinschaft von Bund, Ländern und Kommunen ersetzen, um mehr Bildungsgerechtigkeit unabhängig vom Wohnort und sozioökonomischen Hintergrund der Schülerinnen und Schüler gewährleisten zu können.
- Die Politik muss dafür sorgen, dass so in Schulbauten investiert wird, dass in ihnen zeitgemäßes Lernen, Lehren und Schulleben zu jeder Zeit sicher möglich ist.
Erfolg! KMK rückt Lehrkräftegewinnung verstärkt in den Fokus
Der Bundesvorsitzende des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE), Udo Beckmann, äußert sich zur heutigen Pressekonferenz der Kultusministerkonferenz (KMK) wie folgt:
„Wir begrüßen ausdrücklich, dass die KMK der Gewinnung neuer Lehrkräfte endlich einen besonderen Stellenwert einräumt und die ständige wissenschaftliche Kommission damit beauftragen wird, konkrete Lösungsvorschläge zu erarbeiten. Bereits seit Jahren weist der VBE auf die wachsende Lücke zwischen Lehrkräftebedarf und -angebot und die damit verbundene Überlastung der Schulen hin. Die vom VBE Ende Januar 2022 veröffentlichte Expertise zur Entwicklung von Lehrkräftebedarf und -angebot hat offengelegt, dass der Lehrkräftemangel bis 2030 wesentlich dramatischer sein wird, als von der KMK bis dahin berechnet. Es fehlen hiernach 81.000 Personen. Für die Umsetzung der Herkulesaufgaben Inklusion, Ganztag und der Unterstützung von Kindern in herausfordernden sozialen Lagen braucht es nochmal fast 75.000 zusätzliche Lehrkräfte. Ich konnte die Ergebnisse heute im Gespräch mit der KMK nochmals vorstellen und den Ernst der Lage unterstreichen. Die Erweiterung der Studienkapazitäten und den Einsatz von multiprofessionellen Teams begrüßen wir. Es sind aber nur zwei Lösungsansätze aus einem umfassenderen, noch zu erstellenden Lösungspaket. Wir nehmen das von der KMK gemachte Angebot des Dialogs im Sinne der Erarbeitung schneller und nachhaltiger Lösungen zur Gewinnung von Lehrerinnen und Lehrern an und werden die weitere Entwicklung, insbesondere die neue Lehrkräftebedarfsprognose der KMK, kritisch-konstruktiv begleiten.“
Solidarität mit Schwestergewerkschaften in der Ukraine
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
mit großer Betroffenheit mussten wir wahrnehmen, dass Russland die globalen Bitten um Frieden und Diplomatie ignoriert und eine durch nichts zu rechtfertigende militärische Invasion in der Ukraine gestartet hat. Der Verband Bildung und Erziehung (VBE), der in Deutschland 164.000 Pädagoginnen und Pädagogen vertritt und Mitglied der Education International (EI) ist, bekundet
seine Solidarität mit den Lehrerinnen und Lehrern, Schülerinnen und Schülern und Menschen in der Ukraine. Wir begrüßen daher ausdrücklich das Zusammenstehen der demokratischen Staaten gegen die Aggression Russlands.
Das Leben von Millionen von Menschen und die Zukunft der Kinder und Jugendlichen in der Ukraine stehen auf dem Spiel. Krieg und Invasion haben im
21. Jahrhundert keinen Platz. Wir bekräftigen unsere unerschütterliche Unterstützung für unsere Schwester-Organisationen in der Ukraine – die Gewerkschaft der Bildungs- und
Wissenschaftsarbeiter der Ukraine (TUESWU) und die Freie Gewerkschaft für Bildung und Wissenschaft der Ukraine (VPONU).
Russlands Invasion des ukrainischen Hoheitsgebiets ist eine massive Verletzung des Völkerrechts, die zum tragischen Verlust von Menschenleben auf allen Seiten führen wird und nicht nur die Sicherheit der Ukraine, sondernvon Europa insgesamt bedroht. Die Menschen in der Ukraine haben ein Recht auf eine Zukunft in Freiheit und Selbstbestimmung. Alle demokratischen Staaten müssen an ihrer Seite stehen und alles tun, um den Frieden auf unserem Kontinent zu sichern.
Mit solidarischen Grüßen
Udo Beckmann
Bundesvorsitzender des VBE
Informationsveranstaltung „Die Versorgung von Beamten“
Liebe Mitglieder des BPV und Interessierte,
hiermit möchte ich Sie ganz herzlich zur Informationsveranstaltung „Die Versorgung von Beamten“ einladen.
Zeit: Mittwoch, dem 30. März 2022, 15.30 – 17.30 Uhr
Ort: Theodor- Fontane- Gymnasium Strausberg (Dachboden)
Dozent: Herr Hartmut Stäker, Präsident des BPV
Inhalt der Veranstaltung
- Wie hoch ist die Pension, wenn man mit der gesetzlichen Altersgrenze in den Ruhestand tritt?
- Wie hoch ist das Ruhegehalt, wenn man vorzeitig in Pension geht?
- Wie hoch ist das Ruhegehalt, wenn man plötzlich dauerhaft krank bzw. dienstunfähig ist?
- Wie werden Rentenansprüche, die man vor der Beamtenzeit erworben hat berücksichtigt?
- Wann tritt der „Versorgungsfall“ ein?
Mit freundlichen Grüßen
Henning Probst
Kreisvorsitzender MOL
Brandenburgischer Pädagogen- Verband
Bund-Länder-Verhandlungen: Auswirkungen auf Schulen scheinbar nicht Teil der Diskussion
Die heute von der Bund-Länder-Runde beschlossenen Lockerungen kommentiert der Bundesvorsitzende des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE), Udo Beckmann, wie folgt:
„Wenn wir uns die Entscheidungen aus der Bund-Länder-Runde anschauen, ist nicht erkennbar, dass die möglichen Auswirkungen der Lockerungen auf das Infektionsgeschehen in den Schulen und Kitas ausreichend in den Blick genommen wurden. Trotz aller politischen Beteuerungen, die Schulen zu sicheren Orten zu machen, müssen wir feststellen: sie sind es nach wie vor nicht. Dies spiegeln auch die Zahlen wider, die zeigen, an wie vielen Schulen Lerngruppen geschlossen sind und wie viele Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte sich in Quarantäne befinden. Ich hoffe, die Länder machen sich bei der Umsetzung der heutigen Entscheidungen zumindest den Appell der Bundesbildungsministerin zu eigen, die bestehenden Infektionsschutzmaßnahmen nicht zu schnell aufzugeben. Was derzeit an Präsenzunterricht stattfindet, darf nicht aufs Spiel gesetzt werden. Fakt ist, das Infektionsgeschehen in den Schulen ist um ein Vielfaches höher als in der übrigen Gesellschaft! Es ist notwendig, dass endlich jeder in der Gesellschaft begreift, dass der bestmögliche Infektionsschutz für die Kinder und Jugendlichen dadurch erreicht wird, dass sich jeder, der sich impfen lassen kann, auch impfen lässt.“
Mit Blick darauf, dass die Gefahr besteht, dass wir kommenden Herbst vor der nächsten Welle stehen, mahnt Beckmann an: „Die Politik darf für den dritten Herbst der Pandemie nicht wieder auf das Prinzip Hoffnung setzen. Sie muss bis dahin alle Möglichkeiten auszuschöpfen, die Schulen zu möglichst sicheren Lernorten zu machen. Vor allem muss sie dafür sorgen, dass es keinesfalls mehr Aufgabe von Lehrkräften ist, die Überforderung der Gesundheitsämter und Labore zu kompensieren. Nur so kann verhindert werden, dass die personelle Unterdeckung in den Schulen weiter verschärft und damit die Erfüllung des Bildungs- und Erziehungsauftrages noch stärker gefährdet wird.“
