VBE Forum: Werte und Kompetenzen in der Zukunft

Hiermit laden wir alle BPV-Mitglieder zum 1. VBE Forum 2019 in Berlin ein. Die Veranstaltung steht unter dem Titel: „Zukunft lebenswert gestalten – Was geht, was bleibt, was kommt? Welche Werte und Kompetenzen braucht es in einer sich verändernden Gesellschaft?“. Das VBE-Forum 2019 findet am 23.11.2019 von 9:30 Uhr bis 13:00 Uhr im dbb-Forum Berlin (Friedrichstraße 169,…

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Fortbildungsangebot zu schulischer Inklusion

Die Universität Potsdam bietet eine Basisfortbildung zum Thema Inklusion für Lehrkräfte und anderes pädagogisches Personal an. Die Fortbildung ist für alle Teilnehmenden zertifiziert, kostenlos, wissenschaftlich fundiert und evidenzbasiert. Die Inhalte fußen auf einer intensiven Befragung von Lehrkräften und pädagogischem Personal und sind damit eng an den Bedürfnissen im schulischen Alltag orientiert. Teilnehmen können Klassenteams aus…

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Deutscher Kita Leiter Kongress 2020

Der Verband Bildung und Erziehung kooperiert mit Wolters Kluwer Deutschland und ist Partner bei der Ausrichtung des Deutschen Kitaleitungskongresses. Dieser findet im Jahr 2020 sieben Mal in sechs verschiedenen Städten statt. Mit über 3.500 Teilnehmenden jährlich ist der DKLK die größte Fachveranstaltung für Kitaleitungskräfte, Fachberatungen und Trägervertretungen in ganz Deutschland. In folgenden Städten findet der…

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Bericht: Mitglieder konfrontieren Politik mit ihren Forderungen – Mitgliederversammlung des BPV zur Diskussion der Wahlprüfsteine

Auf Einladung des Landesvorstandes des Brandenburgischen Pädagogen-Verbandes kamen am Samstag, den 15.06.2019, ca. 30 Lehrerinnen und Lehrer zusammen, um mit Politikern aktuelle Probleme in der Bildungspolitik Brandenburgs und deren Lösungsmöglichkeiten zu diskutieren. Anlass war die bevorstehende Landtagswahl im September 2019. Der Vorstand des BPV hatte ausgehend von den beschlossenen Wahlprüfsteinen Fragen im Vorfeld an die…

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Der Minister wälzt die Verantwortung für das Mathe-Abi-Desaster ab!

Für Minister Baaske ist auch offenbar klar, wer die Schuld am Mathe-Abi-Desaster in Brandenburg trägt, die Lehrer!

Brandenburger Mathematiklehrerinnen und –lehrer würden den Rahmenlehrplan nicht kennen und entsprechend umsetzen, nicht an Fortbildungen teilnehmen und es gäbe Missverständnisse, so seine Feststellungen, wohl in Unkenntnis der Realitäten.

Dabei müsste er es eigentlich besser wissen.

Er selbst hat ein externes Gutachten zu den Ursachen erstellen lassen, dass die vielen Kritikpunkte an der Abiturvorbereitung, die seit Jahren von den Lehrkräften des Landes Brandenburg ihm gegenüber benannt wurden, aufzeigt.

In seinen Äußerungen lässt er zu, dass die Brandenburger Mathematiklehrer öffentlich diffamiert werden.

Schwerpunkte sowohl des Gutachtens als auch der Forderungen der Lehrer sind für die Abiturstufe:

  • Trennung in Grund- und Leistungskurs

  • sofortige Erhöhung der Wochenstunden für den Leistungskurs

  • Konkretisierung der Rahmenlehrpläne bei Beachtung der beiden Kurse (Niveaustufen)

Der BPV kritisiert den Umgang und das Krisenmanagement des MBJS im Zusammenhang mit dem diesjährigen Mathematikabitur auf das Schärfste.

Der Minister verkennt die Lage, wenn er glaubt das Problem sei mit dem heutigen Nachschreiben gelöst.

Neben der Doppelbelastung der Lehrkräfte durch erneute Korrekturen unter großem Zeitdruck, sind die möglichen rechtlichen Folgen aus dem Verlauf des Abiturs 2017 nach wie vor offen.

Ein Minister, der durch seine Äußerungen die Wertigkeit des Brandenburger Abiturs herabsetzt und somit die Anerkennung unseres Abiturs in anderen Bundesländern weiter schmälert, setzt sich nicht wirklich für die Bildung im Land Brandenburg ein.

Diese Misere geht außerdem zu Lasten der Schülerinnen und Schüler des ABI-Jahrgangs und senkt ihre Chancen im Ranking um die Studienplätze.

Was bleibt, ist vor allem die Gewissheit, dass der Minister die Probleme wieder einmal auf die Lehrerinnen und Lehrer abwälzt und nicht als ihr oberster Dienstherr in ihrem Interesse vorausschauend und rechtssicher handelt.

Dafür gibt es eine glatte 6!