Deutscher Lehrertag Leipzig 2020

„Gute Bildung mitgestalten“, so lautet das Motto der Frühjahrstagung des Deutschen Lehrertages, der am 12. März 2020 im Rahmen der Leipziger Buchmesse stattfinden wird. Eine Anmeldung zum Deutschen Lehrertag 2020 in Leipzig ist ab dem 13. Januar 2020 online möglich unter www.deutscher-lehrertag.de.

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Fortbildungsangebot zu schulischer Inklusion

Die Universität Potsdam bietet eine Basisfortbildung zum Thema Inklusion für Lehrkräfte und anderes pädagogisches Personal an. Die Fortbildung ist für alle Teilnehmenden zertifiziert, kostenlos, wissenschaftlich fundiert und evidenzbasiert. Die Inhalte fußen auf einer intensiven Befragung von Lehrkräften und pädagogischem Personal und sind damit eng an den Bedürfnissen im schulischen Alltag orientiert. Teilnehmen können Klassenteams aus…

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Deutscher Kita Leiter Kongress 2020

Der Verband Bildung und Erziehung kooperiert mit Wolters Kluwer Deutschland und ist Partner bei der Ausrichtung des Deutschen Kitaleitungskongresses. Dieser findet im Jahr 2020 sieben Mal in sechs verschiedenen Städten statt. Mit über 3.500 Teilnehmenden jährlich ist der DKLK die größte Fachveranstaltung für Kitaleitungskräfte, Fachberatungen und Trägervertretungen in ganz Deutschland. In folgenden Städten findet der…

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Frühanmeldung: Deutscher Schulleiter Kongress 2020

DSLK März 2020- Schulen gehen in Führung Mit mehr als 2.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, 110 Vorträgen und Workshops von über 100 Top-Referentinnen und Referenten ist der Deutsche Schulleiterkongress (DSLK) die größte Fachveranstaltung für Schulleitungen im gesamten deutschsprachigen Raum. Vom 19. bis 21. März 2020 findet der 9. DSLK im Congresscentrum Süd in Düsseldorf statt. Der…

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ICH.DU.INKLUSION – wenn Anspruch auf Wirklichkeit trifft

Ein Dokumentarfilm zeigt den Schulalltag.

Am 04.05.2017 war, wie in über 60 Kinos deutschlandweit, der Start für den Dokumentarfilm von Regisseur Thomas Binn,
ICH.DU.INKLUSION-wenn Anspruch auf Wirklichkeit trifft, im ausverkauften Thalia-Kino Potsdam.

Dieser Film, der in Partnerschaft mit dem Bundesverband Bildung und Erziehung (VBE) entstand, zeigt am Beispiel einer Grundschule in Nordrhein-Westfalen, eine Langzeitbeobachtung, die verdeutlicht, welche Auswirkungen die Umsetzung von Inklusion im Schulalltag hat.

Der Brandenburgische Pädagogen-Verband (BPV) hatte interessierte Lehrerinnen und Lehrer und Eltern zu dieser Filmvorführung eingeladen und unterstützte diese Veranstaltung mit einem Filmgespräch. Dabei standen die Erfahrungen von betroffenen Eltern, Schulleitungen und Sonderpädagogen im Fokus.

Im Filmgespräch erläuterte die Mutter eines sehgeschädigten Kindes, was sie von inklusiver Beschulung im gemeinsamen Unterricht erwartet, wenn ihre Tochter zur Schule geht. Die Schulleiterin Frau Sabine Hummel, sie leitet eine Potsdamer Grundschule die am Pilotprojekt „Gemeinsames Lernen“ teilnimmt, beschrieb die aktuellen Rahmenbedingungen für das gemeinsame Lernen behinderter und nichtbehinderter Kinder in Brandenburg. Dabei wurde deutlich, dass die Erwartungen der Mutter nicht erfüllt werden können, weil die personellen Ressourcen und die materielle Ausstattung nicht den Anforderungen entsprechen.

An diesem Zustand wird sich in naher Zukunft nichts ändern, stellte Frau Prof. Dr. Karin Salzberg-Ludwig fest. Sie arbeitet im Bereich Erziehungswissenschaften-Inklusion und Organisationsentwicklung an der Universität Potsdam. Als Landesvorsitzende des Verbandes Sonderpädagogik hatte sie bereits Einsicht in den Entwurf der neuen Verwaltungsvorschrift Sonderpädagogik des MBJS, die 2018 in Kraft treten soll.

Wie der Titel des Films schon aussagt, klaffen Anspruch und Wirklichkeit bei der Umsetzung des gemeinsamen Unterrichts weit auseinander. Das gilt nicht nur für NRW, wie im Film gezeigt, sondern im gleichen Maße für Brandenburg.

Es fehlen Sonderpädagogen, Räume für Kleingruppen, Weiterbildung, anständig bezahltes und geschultes Hilfspersonal, sogenannte multiprofessionelle Teams und vor allem Zeit für die eigentliche pädagogische Arbeit am Kind.

Hartmut Stäker, Präsident des BPV, äußerte sich nach dem Film: „Diesen Film zu sehen sollte die Pflicht eines jeden Bildungspolitikers sein, bevor er überhaupt über Inklusion bzw. gemeinsames Lernen spricht.“

Wir fordern alle Politikerinnen und Politiker dazu auf, sich diesen Film anzusehen und mit uns als Gewerkschaft ins Gespräch zu kommen.

Wir sind die Experten, denn wir arbeiten täglich mit den Kindern in den Schulen unter den dargestellten Bedingungen.

Inklusion ist eine Sache der gesamten Gesellschaft und nicht nur der Schulen.