Digitalisierung in der Schule – Herausforderung oder Überforderung?

9. Fachtagung des BPV in Potsdam: Frau Dr. Heike Schaumburg von der Humboldt-Universität zu Berlin, die sich in ihrer Arbeit speziell mit der Digitalisierung in der Schule auseinandersetzt, wird uns als Hauptreferentin und Seminarleiterin zur Verfügung stehen. Ihre Forschungs- und Arbeitsfelder sind u.a. Lehren und Lernen mit neuen Medien Digitalisierung und Inklusion Digitalisierung und Lehrkräftebildung…

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Entscheidungshilfe für die Landtagswahl in Brandenburg

Am 15.06.2019 hatte der BPV zu einer offenen Mitgliederversammlung eingeladen. Gegenstand dieser Veranstaltung war ein Austausch mit den für Bildung verantwortlichen Politikern der Parteien, die voraussichtlich nach der Landtagswahl 2019 im Brandenburger Landtag vertreten sein werden. Wir hatten dazu an die SPD, DIE LINKE, die CDU, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, die AfD und die FDP entsprechende…

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Fortbildung Schulrecht Regionalverband Prignitz/Ostprignitz-Ruppin

„Justizfeste Leistungsbewertung“ sowie „Disziplinarische Verstöße und schulrechtliche Reaktionen“ – Fortbildungsveranstaltung des BPV für alle interessierten Lehrer*innen und Schulleiter*innen des Schulamtsbereiches Neuruppin Termin: 12. September 2019, 14:00 bis 17:00 Uhr Ort: Kreisverwaltung OPR, Konferenzraum 027, Heinrich-Rau-Straße 27 – 30, 16816 Neuruppin Referent: Dr. jur. Günther Hoegg Thema 1: „Justizfeste Leistungsbewertung“ Immer häufiger hinterfragen kritische Schüler oder Eltern…

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Bericht: Mitglieder konfrontieren Politik mit ihren Forderungen – Mitgliederversammlung des BPV zur Diskussion der Wahlprüfsteine

Auf Einladung des Landesvorstandes des Brandenburgischen Pädagogen-Verbandes kamen am Samstag, den 15.06.2019, ca. 30 Lehrerinnen und Lehrer zusammen, um mit Politikern aktuelle Probleme in der Bildungspolitik Brandenburgs und deren Lösungsmöglichkeiten zu diskutieren. Anlass war die bevorstehende Landtagswahl im September 2019. Der Vorstand des BPV hatte ausgehend von den beschlossenen Wahlprüfsteinen Fragen im Vorfeld an die…

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Entscheidungshilfe für die Landtagswahl in Brandenburg

Am 15.06.2019 hatte der BPV zu einer offenen Mitgliederversammlung eingeladen. Gegenstand dieser Veranstaltung war ein Austausch mit den für Bildung verantwortlichen Politikern der Parteien, die voraussichtlich nach der Landtagswahl 2019 im Brandenburger Landtag vertreten sein werden. Wir hatten dazu an die SPD, DIE LINKE, die CDU, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, die AfD und die FDP entsprechende Einladungen und die Bildung betreffende Fragen geschickt.

Die Vertreter von CDU, SPD und LINKE ließen sich entschuldigen. Sie konnten aufgrund zeitgleicher wichtiger parteiinterner Termine nicht erscheinen, schickten uns aber als Diskussionsgrundlage Antworten zu unseren Fragen. Petra Budke, Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und Jeff Staudacher, bildungspolitischer Sprecher der FDP, standen uns Rede und Antwort und diskutierten mit uns. Die AfD meldete sich nicht.

Aus den in der Veranstaltung gewonnenen Informationen, aus den von den nicht anwesenden Parteien zugeschickten Antworten und aus den bis zum 15.07.2019 veröffentlichten Wahlprogrammen der Parteien habe wir für den Bereich Bildung die Ziele gegenübergestellt. Diese Gegenüberstellung (die nicht den Anspruch auf Vollständigkeit hat) und die Grundsätze des BPV zur Landtagswahl 2019 (Wahlprüfsteine) können Sie hier einsehen und herunterladen. Wir stellen Ihnen damit eine Entscheidungshilfe für Ihre Stimmabgabe am 01.09.2019 zur Verfügung:

Bericht: Mitglieder konfrontieren Politik mit ihren Forderungen – Mitgliederversammlung des BPV zur Diskussion der Wahlprüfsteine

Auf Einladung des Landesvorstandes des Brandenburgischen Pädagogen-Verbandes kamen am Samstag, den 15.06.2019, ca. 30 Lehrerinnen und Lehrer zusammen, um mit Politikern aktuelle Probleme in der Bildungspolitik Brandenburgs und deren Lösungsmöglichkeiten zu diskutieren.

Anlass war die bevorstehende Landtagswahl im September 2019. Der Vorstand des BPV hatte ausgehend von den beschlossenen Wahlprüfsteinen Fragen im Vorfeld an die Politiker gerichtet, über die diskutiert werden sollte. Es wurden offen alle Dinge angesprochen, die den anwesenden Lehreinnen und Lehrern in ihrer Arbeit am Herzen liegen und wo ihnen der Schuh drückt: Von Seiteneinsteigerproblematik, über Vertretungsreserve bis zu Anrechnungsstunden und Entlastung durch multiprofessionelle Teams.

Vieles stimmt nicht mehr in der Bildung in Brandenburg. Die Lehrer klagen zu recht an Überlastung und Überfrachtung mit immer neuen Aufgaben. „Wir werden das Konzept ‚Bildungsqualität durch Fachkräfte stärken‘ des BPV aufgreifen. Schulsozialarbeiter gehören an jede Schule. IT-Fachleute müssen zu Pflege der digitalen Technik eingestellt werden und die Lehrer entlasten. Ebenso gehören Schulgesundheitskräfte in die Schule“, verspricht Petra Budke, Landesvorsitzende von Bündnis 90/DIE GRÜNEN. Jeff Staudacher von der FDP moniert die Ausfallstatistik. „Wenn mehr als 10% der im Stundenplan geplanten Unterrichtsstunden nicht nach Plan gehalten werden, weil allein aus Krankheitsgründen in durchschnittlich 8% der Stunden die Lehrer fehlen, ist eine Ausfallstatistik mit 2.1% des absoluten Stundenausfalls ein Selbstbetrug des MBJS. Hier wird auf dem Rücken der Lehrer und Schüler durch Zusammenlegung von Klassen und sogenannten Lernaufgaben die offizielle Angabe geschönt.“ Staudacher verlangt eine Erhöhung der Vertretungsreserve auf mindestens 8%.

Unschön war, dass die Vertreter von CDU, SPD und LINKE fehlten, auch wenn die Gründe ihres Fehlens durchaus verständlich waren. Ein offener Widerstreit zwischen den verschiedenen Lösungskonzepten der Parteien konnte so nicht entstehen. „Trotzdem“, so ist sich der Präsident des BPV Hartmut Stäker sicher, “hat diese Veranstaltung den teilnehmenden Lehrerinnen und Lehrer Orientierung für die Stimmabgabe und den Parteivertretern Anregungen für politische Konzepte gegeben.“

v.l.n.r.: Hartmut Stäker, Petra Budke, Jeff Staudacher Foto: H. Müller

Miteinander–bundesweite Aktion zur Werteförderung an Grundschulen

Die Albert-Schweitzer-Kinderdörfer und Familienwerke rufen in diesem Jahr das 5. Mal in Folge Deutschlands Grundschulen und Kindertageseinrichtungen zur Teilnahme an der Aktion MITEINANDER auf. Erklärtes Ziel von MITEINANDER ist, bei Grundschülerinnen und Grundschülern grundlegende Werte wie Achtsamkeit, Wertschätzung und soziales Verhalten zu stärken. Mit methodischen Materialien, Liedern und Aktionsideen unterstützt MITEINANDER die Lehrkräfte, Erzieher und Sozialpädagogen bei der Umsetzung geeigneter Unterrichtsbausteine oder anschaulicher Projekte zur Wertebildung. Die Kinder erfahren dabei ein gutes Miteinander in ihrem persönlichen Lernumfeld. Indem sie selbst dazu beitragen, werden Werte lebendig und wirken nach.

Neu in diesem Jahr ist der Wert „Hilfsbereitschaft“, bei dem auch die Eltern miteinbezogen werden.

Zur praktischen Umsetzung erhalten teilnehmende Schulen eine kostenfreie Aktionsmappe mit umfangreichen Unterrichts- und Informationsmaterialien. Machen Sie MITEINANDER zum Thema an Ihrer Schule!

Mehr Informationen, Projektbeispiele, Kurzfilm zur Aktion und Anmeldung über www.albert-schweitzer-miteinander.de oder per Mail über miteinander@albert-schweitzer.de

Einladung zur Diskussion bildungspolitischer Herausforderungen in Brandenburg

Die anstehenden Landtagswahlen im Herbst 2019 stellen alle Parteien vor große Herausforderungen, ob das die Energiewende, demografische Probleme oder aber auch die Bildungspolitik ist.

Momentane Probleme und Entwicklungen wie z.B.
– Gewalt an Schulen und vor allem gegen Lehrkräfte,
– Sicherung der Bildungsqualität trotz fehlender Lehrer auf dem Arbeitsmarkt
– Digitalisierung in der Schule und in der Gesellschaft,
– der weitere Umgang mit Inklusion in unseren Schulen,
– Umgang mit dem Sanierungsstau in unseren Schulen interessieren uns besonders.

Wir als BPV möchten mit Politiker*innen der im Landtag vertretenen Parteien ins Gespräch über die Zukunft der Bildung in unserem Land Brandenburg kommen. Wir möchten es ihnen ermöglichen, uns ihre Vorstellungen und die ihrer Parteien bei der Bewältigung der anstehenden Herausforderungen in Brandenburg für die nächsten vier Jahre vorzustellen und mit uns zu diskutieren.
Grundlage der Diskussion sollen unsere Wahlprüfsteine sein.

Die Diskussion findest statt als offene Mitgliederversammlung
am 15.06.2019 von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr
im Van-der-Valk-Hotel, Eschenweg 18, 15827 Blankenfelde-Mahlow statt.

Wir laden daher alle interessierten Pädagog*innen hierzu ein, egal ob BPV-Mitglied oder nicht. Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Anmeldung Ihrer Teilnahme an kontakt@bpv-vbe.de bis zum 11.06.19.

 

Der Landesvorstand des BPV

Wir brauchen mehr Zeit für das Handschreiben in der Schule

Umfrage unter Lehrkräften zeigt Probleme mit dem Handschreiben, Ursachen und Handlungsmöglichkeiten

Die große Mehrheit der Lehrkräfte in Deutschland sieht eine Verschlechterung der für die Entwicklung einer Handschrift notwendigen Kompetenzen bzw. der Handschrift der Schülerinnen und Schüler allgemein. Dies geht aus einer repräsentativen Umfrage hervor, die der Verband Bildung und Erziehung (VBE) gemeinsam mit dem Schreibmotorik Institut von September 2018 bis Januar 2019 durchgeführt hat. Die Studie trägt den Titel STEP 2019 („Studie über die Entwicklung, Probleme und Interventionen zum Thema Handschreiben“). Es beteiligten sich bundesweit über 2.000 Lehrkräfte an der Online-Befragung.

„Das Schreiben mit der Hand ist genauso wichtig wie das Lesen und die Rechtschreibung“, sagt Dr. Marianela Diaz Meyer, Geschäftsführerin des gemeinnützigen Schreibmotorik Instituts. „Es geht dabei nicht in erster Linie ums Schönschreiben oder um eine Kulturtechnik, die heute mehr oder weniger verzichtbar erscheint. Beim Handschreiben – das belegen auch zahlreiche Studien – geht es um Bildung. Handschreiben unterstützt die Rechtschreibung, das Lesen, das Textverständnis, letztlich die schulischen Leistungen insgesamt.“ Diese positiven Wirkungen sehen auch über 90 Prozent der befragten Lehrkräfte.

Allerdings fehlt es an den Bedingungen, das Handschreiben besser zu fördern. Fast drei Viertel der Lehrkräfte geben an, dass häufig zu wenig Zeit für individuelle Förderung in der Schule sei, 64 Prozent, dass häufig zu wenig Zeit für das Üben in der Schule bleibe. Über die Hälfte sagen, dass der Lehrplan zu wenig Wert auf das Schreibenlernen lege. Außerdem fehlen häufig Fortbildungsangebote und Hilfestellungen für die Lehrkraft.

Für Brandenburg liegen leider keine verwertbaren statistischen Zahlen vor. Dafür haben zu wenig Brandenburger Lehrerinnen und Lehrer an der Online-Befragung teilgenommen. Der Präsident des Brandenburgischen Pädagogen-Verbandes Hartmut Stäker meint zu dieser Befragung: „Die Studie bestätigt das, was man oft im Unterricht beobachten kann: Es gibt zwar noch Kinder, denen das Schreiben leicht fällt. Aber es gibt immer mehr Kinder, denen das Schreiben mit der Hand große Mühe bereitet. Manche wissen nicht, wie sie den Stift richtig halten sollen. Andere verkrampfen beim Schreiben so sehr ihre Hand, dass sie nach wenigen Worten unterbrechen müssen. Da das Handschreiben aber eine sehr wichtige Komponente beim Verinnerlichen von Texten ist, muss es ständig gepflegt werden. Doch im Unterricht fehlt häufig die Zeit, das Tafelbild abschreiben zu lassen oder den Merktext mittels Diktat aufschreiben zu lassen. Dann wird das Tafelbild zum Abfotografieren mit dem Handy freigegeben oder der Text als Kopie an die Schüler verteilt. Fehlende Zeit ist hier das Problem, Zeit zum Schreibenlernen und Zeit zum Schreibenüben. Erst recht, wenn zu Hause nicht die nötige Hilfe oder Unterstützung gegeben werden kann.“

Kernergebnisse der Studie:

  • Bewertung Handschrift: Nur vier Prozent der befragten Lehrerinnen und Lehrer im Sekundarbereich sind mit der Handschrift ihrer Schüler zufrieden. Grundschullehrkräfte sagen, dass mehr als ein Drittel der Kinder (37 Prozent) Probleme hat, eine gut lesbare, flüssige Handschrift zu entwickeln. Lehrkräfte von weiterführenden Schulen sehen im Schnitt sogar bei 43 Prozent ihrer Schülerinnen und Schüler Schwierigkeiten.
  • Probleme: Jungen sind deutlich stärker betroffen: Nach Einschätzung der Lehrerinnen und Lehrer in der Primarstufe haben 45 Prozent der Jungen Probleme mit dem Handschreiben, aber nur 29 Prozent der Mädchen. In der weiterführenden Schule haben nach Lehrermeinung sogar 53 Prozent der Jungen Probleme und nur 33 Prozent der Mädchen. Nur zwei von fünf Jugendlichen in der Sekundarstufe können 30 Minuten und länger beschwerdefrei schreiben. Zudem stellen die Lehrkräfte schulformübergreifend zu 93 Prozent eine unleserliche Schrift fest, zu 91 Prozent zu langsames Schreiben. Die Auswirkungen machen sich besonders im Sekundarbereich bemerkbar.
  • Ursachen: Vor allem zu wenig Routine, schlechte Motorik und Koordination sowie Konzentrationsprobleme gaben über zwei Drittel der Lehrkräfte als häufige Problemursachen an. Auch die fortschreitende Digitalisierung der Kommunikation und der zu starke Medienkonsum werden von mindestens der Hälfte der Befragten als problematisch empfunden. Außerdem fehlt es an Zeit und Verankerung im Lehrplan.
  • Handlungsmöglichkeiten: Fast alle Lehrkräfte sprechen sich für mehr feinmotorische Aktivitäten, wie basteln, malen und kochen, aus. Drei Viertel der Befragten denken, dass ein spezielles schreibmotorisches Training, mehr Üben zu Hause und in der Schule sowie das Wecken von Interesse am Handschreiben helfen könnten. Hier sind auch die Eltern als Rollenvorbilder gefragt. Fast 70 Prozent sehen, dass es mehr individuelle Förderung und gezielte Hilfestellung auch in höheren Klassen braucht.

Diese Einschätzung teilt auch Dr. Diaz Meyer: „Eine verstärkte Förderung des Schreibens mit der Hand sollte vom Kindergarten bis in die weiterführenden Schulen und zu Hause gewährleistet werden. Die interdisziplinäre Forschung, wie das Handschreiben gefördert werden kann, ist zudem auszuweiten.“ Eine Studie belege, dass schon eine Stunde schreibmotorisches Training pro Woche ausreicht, damit Kinder signifikant besser und schneller schreiben lernen. Stäker betont: „Schreiben mit der Hand ist essenziell. Es fördert Denkprozesse und hilft beim Lernen. Dies kann für das Tippen auf der Tastatur nicht bewiesen werden. Die Politik muss also das Handschreiben wieder stärker in der Schule verankern, ob im Lehrplan oder durch mehr personelle Ressourcen für die individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler und vor allem mehr Zeit.“

In der Befragung wurde auch darauf eingegangen, ob das Schreiben mit digitalen Endgeräten geeignet ist für den Unterricht. Während über 90 Prozent der Lehrkräfte Stift und Papier als gut geeignete Schreibmedien empfinden, tun dies mit Blick auf Tastatur und Computer 22 Prozent der Grundschullehrkräfte und 61 Prozent der Sekundarschullehrkräfte. Immerhin fast jede fünfte Grundschullehrkraft und fast die Hälfte der Sekundarschullehrkräfte findet die Kombination aus Tablet und Stift gut geeignet. Das Smartphone fällt jedoch durch: Drei Viertel der Grundschullehrkräfte und 59 Prozent der Sekundarschullehrkräfte hält es für schlecht bis kaum geeignet. Stäker folgert daraus: „Wenn man beim Einsatz von digitalen Endgeräten auf die Nutzung von privaten Geräten der Schüler setzt, ist das Smartphone das falsche Gerät. Diese Geräte müssen mindestens die Größe von Tablets haben und mit Eingabestiften nutzbar sein. Dafür muss die Politik sorgen.“

Die Charts zur Studie können unter diesem Link angesehen werden: https://www.vbe.de/service/meinungsumfragen/handschreiben-2019/

„Effizienter lernen – Die Magie eines optimalen Gedächtnisses“

Mit diesem interaktiven Workshop eröffnet Gregor Staub, einer der bekanntesten Gedächtnistrainer im deutschsprachigen Raum, den Deutschen Lehrertag am 21.03.2019 in Leipzig. Gemeinsam mit dem Verband Bildung und Erziehung organisiert der Verband Bildungsmedien e. V. diese Veranstaltung im Rahmen der Leipziger Buchmesse 2019. Das Motto lautet „Schule 2019 – Zukunft gestalten!“. Nach dem Hauptvortrag werden 33 verschiedene Veranstaltungen auf drei Zeitschienen angeboten. Anmelden lohnt sich also! Alle Infos gibt es hier: www.deutscher-lehrertag.de.

Ihre Meinung zum Handschreiben ist gefragt!

Das Erlernen der Handschrift weist sich nachweislich positiv auf die Entwicklung der motorischen und geistigen Fähigkeiten von Kindern aus. Was wir handschriftlich notieren, können wir uns besser merken. Das gilt auch für Schülerinnen und Schüler beim Erlernen von Unterrichtsstoff. Allerdings gibt es keine neueren Erkenntnisse zum Handschrifterwerb. Auch der Einfluss des Einsatzes digitaler Endgeräte auf denHandschrifterwerb und die Dualität beider Methoden im Unterrichtseinsatz ist nicht erforscht. Aus diesem Grund führen das Schreibmotorik Institut und der Verband Bildung und Erziehung als exklusiver Kooperationspartner die Umfrage „STEP 2019: Studie über die Entwicklung, Probleme und Interventionen zum Thema Handschreiben“ durch.

Fokus der Studie ist, zu identifizieren, welche Probleme mit dem Handschreiben es gibt, woher sie kommen und wie sie sich in der Praxis lösen lassen? Denn es ist unklar, wie viele Schülerinnen und Schüler derzeit Schwierigkeiten haben, eine „gut lesbare, flüssige Handschrift“ zu entwickeln, wie es in den Bildungsstandards vorgegeben ist. Die Umfrage soll eine Datengrundlage liefern, die hilft, politischen Druck aufzubauen – damit Kitas und Schulen mehr Ressourcen zur Förderung erhalten.

Die Umfrage findet ab sofort bis Januar 2019 statt.
Bitte haben Sie die 15 Minuten Zeit und nehmen Sie an der Umfrage teil! Danke!

Hier geht es zur Umfrage: https://media.4teachers.de/step2019/

Regionalkonferenzen: Bildungsqualität durch Fachkräfte stärken

 

Das ist das Thema unseres Konzeptes, in dem wir Ideen zusammengetragen haben, um die anstehenden Probleme im Bereich Bildung des Landes Brandenburg anzugehen.

Dazu haben wir Vertreter aus allen Bereichen, die Bildung unterstützen zu Regionalkonferenzen eingeladen.

Die Resonanz ist gut. Das heißt, dass es in den verschiedensten Gremien und Bereichen Interesse gibt, sich über neue Wege auszutauschen, um gute Qualität von Bildung in den Schulen zu sichern.

So sind Vertreter der Kreisschulbeiräte, Schülervertreter, Verantwortliche der Kommunen als Schulträger, Schulmanager, Projektleiter, Sozialarbeiter, Lehrer, Schulleiter und Schulamtsvertreter in den Diskussionsrunden aktiv. Viele Informationen werden ausgetauscht, Erfahrungen eingebracht, aber auch Probleme benannt, die es auf dem Weg noch zu lösen gilt.

Nachdem wir unser Konzept schon im Mai 2018 in den Landtagsfraktionen und im MBJS vorgestellt und diskutiert haben, wollen wir zum Verbandstag am 17.11.2018 in der öffentlichen Veranstaltung gemeinsam mit einigen Gästen ein erstes Fazit ziehen.

Termine: Potsdam: 27.09.2018; Strausberg: 11.10.2018; Neustadt/Dosse: 18.10.2018; Cottbus: 22.11.2018

Relevanz politischer Bildung und Demokratiebildung an Schulen

„Schulische Einrichtungen nehmen eine wichtige Rolle im Hinblick auf die Bildung von
eigenständig urteilsfähigen und demokratischen Bürger*innen ein. Wo, wenn nicht im Lernort
Schule, sollen Kinder und Jugendliche wichtige Kompetenzen im Bereich der politischen
Bildung als Fach und der Demokratiebildung im Allgemeinen erlernen, die den Grundstein für
einen politisch mündigen Bürger bilden?“

Hier setzt die von der Friedrich-Ebert Stiftung geförderte Studie an, dessen zugehörigen Aufruf der Forschenden wir hiermit weiterleiten, um dieses wichtige Thema zu fördern.

Deutscher Arbeitgeberpreis für Bildung

Alle deutschen Bildungseinrichtungen haben die Möglichkeit, sich bis zum 15. August 2018 in einer von vier Kategorien zu bewerben:
– frühkindliche Bildung,
– schulische Bildung,
– berufliche Bildung oder
– hochschulische Bildung.
Eine Jury von Bildungsexpertinnen und -experten aus Unternehmen, Wissenschaft, Stiftungswesen und Politik wählt die Preisträger aus. In jeder Kategorie wird ein Preisgeld von 10 000 € vergeben.