KMK entscheidet gegen VERA 3 und VERA 8

„Wir wissen, welche zusätzliche Belastung die Durchführung der externen Lernstandserhebungen, sei es der IQB-Bildungstrend, Vera 3 und 8 oder auch PISA, für Lehrkräfte bedeuten. Wir begrüßen daher die Entscheidung der Kultusministerkonferenz (KMK), den IQB-Bildungstrend zu verschieben und die Teilnahmeverpflichtung für Vera 3 und 8 aufzuheben. Das ist ein wichtiges Signal an die Lehrkräfte, sich auf ihre Kernarbeit zu fokussieren. Denn wenn der Lehrbetrieb wieder regulär an den Schulen aufgenommen werden kann, haben diese ganz andere Herausforderungen. So muss es zunächst darum gehen, die Schülerinnen und Schüler wieder an Strukturen zu gewöhnen, ihnen Raum zu geben, über Erlebtes zu berichten und fachlich zu versuchen, den Lernstand entsprechend der Fähigkeiten der
Kinder wieder sukzessive anzugleichen. Vergleichstest haben hier keinen Platz. In den letzten Jahren hat die KMK immer wieder deutlich gemacht, wie wichtig ihnen diese Instrumente sind. Deshalb zeigt die Entscheidung den Ernst der Lage, aber auch das umsichtige und einheitliche Handeln der Länder. Einmal mehr wird mit der Verständigung auf einen allgemeinen Rahmen der Bildungsföderalismus gestärkt“, kommentiert Udo Beckmann, Bundesvorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE), die aktuelle KMK-Entscheidung.

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