Die Kultusministerkonferenz (KMK) hat ihre Hausaufgaben gemacht und ein -bisher noch nicht veröffentlichtes- Konzept zur schrittweisen Öffnung der Schulen vorgelegt. Die Beratung dieses Konzeptes ist jedoch auf den 6. Mai vertagt worden. Es soll dann zusammen mit einem konkreten
Zeitplan besprochen werden. Trotzdem sollen die Schulen aber wie geplant bereits am 4. Mai für die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen und für die letzte Klasse der Grundschule öffnen. Dafür braucht es Sicherheit, insbesondere bei den Hygienestandards und für den Infektionsschutz. Das hat ihnen die Politik mit der Verschiebung der Beschlussfassung über das KMK-Konzept verweigert. Nun legt weiter jedes Land für sich fest, wie vorzugehen ist. Aus der Ankündigung eines orchestrierten Vorgehens ist ein Improvisationstheater geworden“, sagten GEW Vorsitzende Marlis Tepe, der VBE Bundesvorsitzende Udo Beckmann und der BER Vorsitzende Stephan Wassmuth am Donnerstag in einer ersten Stellungnahme zu den Ergebnissen der Bund-Länder-Beratungen.

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